Rilke ist ein Phänomen: Alle kennen ihn, sein Panther schleicht bis heute unvermeidlich durch den Deutschunterricht, seine sagenhafte Erhabenheit inspirierte so unterschiedliche Künstler wie Ernst Jandl, Udo Lindenberg oder AnnenMayKantereit, seine Verse finden sich auf Wandkalendern, in Todesanzeigen, auf Spruchkarten. Rilke gehört irgendwie allen. Aber ist seine Lyrik immer noch lebendig? Lebt er in den lyrischen Sprachen der Gegenwart fort? Jan Wagner und Norbert Hummelt haben fünfundsiebzig der namhaftesten deutschsprachigen Lyriker:innen gebeten, ein selbstgewähltes Rilke-Gedicht in die eigene Stimme zu übersetzen. Entstanden ist so eine einzigartige Anthologie: Rilke-Gedichte im Dialog mit neuer deutscher Lyrik – quer durch die Vielfalt heutiger Sprech- und Schreibweisen.
Jan Wagner Pořadí knih (chronologicky)
Jan Wagner se ve své poezii a kritických esejích zabývá subtilními detaily a tichými momenty každodenního života, přičemž s neomylnou přesností prozkoumává hranice vnímání. Jeho styl je charakteristický jemnou obrazností a hudebností, která čtenáře vtahuje do meditativního zkoumání světa kolem nás. Wagnerova tvorba často osciluje mezi konkrétní realitou a jejími metaforickými přesahy, čímž otevírá nové perspektivy pohledu na zdánlivě obyčejné věci. Jeho dílo představuje důležité přispění k současné německé literatuře, které nabízí hluboké a zároveň přístupné čtenářské zážitky.






Dreizehn +13 Gedichte
Lyrik zum Thema Freundschaft
Steine & Erden
Gedichte
Neue Gedichte des Büchnerpreisträgers Jan Wagner – „Traumwandlerisch sicher, schafft dieser Dichter federleichte Gedichte, die schwer nachwirken.“ (Matthias Ehlers, WDR 5) Zweiundzwanzig Jahre nach der „Probebohrung im Himmel“ lässt sich Jan Wagner von der schnöden Scholle inspirieren: „Steine & Erden“. Aus dem lehmigsten, kalkigsten Boden der Tatsachen fördert sein Blick mit Lust das Erstaunliche zutage und verwandelt es in Gedichte, deren Leichtigkeit und Klangmagie immer wieder verblüffend sind. Alles lebt und erzählt Geschichten in diesem neuen beeindruckenden lyrischen Kosmos – von der Karottenrakete auf ihrem Weg zum Erdmittelpunkt über die schleichend wachsende Gummiakropolis ausgedienter Reifen bis zu Dürers „Rhinozeros“.
Der glückliche Augenblick - Über Lyrik und Fotografie
- 16 stránek
- 1 hodina čtení
Die großen Fotos und Gedichte in diesem Werk fordern dazu auf, die Welt mehrdimensional zu betrachten. Jan Wagner, ein renommierter Lyriker und Übersetzer, beleuchtet die Kunst der Beobachtung und die Bedeutung des perfekten Moments. Anhand zahlreicher Beispiele analysiert er die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Fotografie und Poesie, wobei er die Fähigkeiten der Künstler und deren intuitive Motivwahl in den Fokus rückt.
Jan Wagner, ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis, schreibt neue Essays. „Der begnadete Lyriker erweist sich als nicht minder begabter Erzähler.“ Bruno Steiger, NZZ am Sonntag Jan Wagner ist nicht nur ein begnadeter, er ist auch ein begeisterter Lyriker, selbst wenn er Prosa schreibt. Seine Porträts von Dichterkollegen wie Dylan Thomas oder Inger Christensen sind von solch ansteckender Leidenschaft, dass man auf der Stelle deren Gesamtwerk erwerben und loslesen will. Worüber Wagner auch schreibt – über das Verhältnis von Lyrik und Fotografie, Motorroller und Geistergeld in Vietnam, über Pässe und Grenzen oder schlicht den Wiedehopf – sein offener, dem Staunen verpflichteter Blick auf die Welt macht diese mit beiläufiger Eleganz geschriebenen Essays zu herrlichen Wundertüten – aus jeder einzelnen sind meisterhaft zugespitzte Geschichten und immer wieder überraschende Erkenntnisse zu ziehen.
Die Schmetterlinge, die Jan Wagner in diesem Gedichtband aus dem Netz holt und Loopings fliegen lässt, können auch Münchner Krähen sein, Marder im Blutrausch oder ein Biker aus Montana. Entscheidend ist: Sie fliegen. Welchen Gegenstand, welches Wesen Jan Wagner auch einfängt und poetisch verwandelt, er hebt damit die Gesetze der Schwerkraft auf – selbst die vielfach ummauerte Verbotene Stadt gerät ins Schweben, und unsere Wahrnehmung, unser Denken verlieren mit jedem gelesenen Vers an Trägheit. Mit jedem Band dagegen scheint Jan Wagner an Souveränität zu gewinnen, seine Formenvirtuosität zeigt sich in der „Live Butterfly Show“ als unbekümmerte Lust an der Freiheit in der Form, am Klang, die großen Spaß macht.
Mit den Essays von Jan Wagner auf literarischer Entdeckungsreise: leidenschaftlich, mitreißend, klug. Wüsste man nichts von Jan Wagners lyrischem Werk, man würde überhaupt nur noch Essays von ihm lesen wollen. Ob er über Bibliotheken, Buchhandlungen, Lyrik oder Kunst schreibt, ob er literarische Postkarten aus Rom oder Los Angeles sendet oder die Epiphanie eines Rosmarins im schwäbischen Garten feiert – man glaubt diesem so gelehrten wie charmanten Geschichtenerzähler alles.
Profesor Otto Lidenbrock objeví starou knihu, která skrývá zašifrovaný rukopis psaný runami . Jedná se o popis cesty vedoucí do středu Země. Profesor se na tuto cestu vydává se svým synovcem Axelem a průvodcem Hansem. Do hlubin Země sestupují po jícnu sopky, objevují podzemní moře, prochází geologickými obdobími a sledují vývoj života v oblastech, o jejichž existenci mnoho vědců pochybuje. Pozorují boj nebezpečných pravěkých oblud a jejich zkušenost se střetává s mnoha vědeckými teoriemi o nemožnosti života pod zemí. Nachází vzácné prehistorické pohřebiště, které skrývá mnoho přelomových objevů. Několikrát se ocitají v nebezpečí života, díky hrůzné bouři, nedostatku vody a nebezpečným živočichům. Zpět na zem se dostávají díky výbuchu sopky, která je dopravila zpátky s valící se lávou. Středu Země nedosáhli, ale jejich cesta přesvědčila skeptické vědce o možnosti života pod povrchem Země.
Self-Portrait with a Swarm of Bees
- 100 stránek
- 4 hodiny čtení
In November 2019, 30 famous poets from various countries will be in Hong Kong and ten cities in China afterwards to read their works based on the theme Speech and Silence. Poet, essayist, translator of Anglo-American poetry, Jan Wagner has published seven collections of poetry and his works have been translated into more than thirty languages.





