Zwei Freunde im siebten Lebensjahrzehnt planen, den italienischen Stiefel zu durchqueren, was einst ein gefährliches Unterfangen war. Ihre Reise wird zu einer Entdeckungstour in ihre eigene Geschichte und Persönlichkeit, beginnend als Schnapsidee in einer Hütte des Pfälzerwald-Vereins.
Bernd Leibowitz Knihy





Bonzo
Leben und Meinungen des Schriftstellers Gunther Bonifaz Binder, aufgezeichnet von ihm selbst
Gunther Bonifaz, zu seinem großen Verdruss von den meisten Menschen Bonzo genannt, wächst bei seiner Mutter und ihrer Haushälterin auf in einer „Welt ohne Männer“, wie das erste Kapitel des Buches heißt. Schon früh erkennt er seine Berufung: Bücher und Frauen. „Ich wollte ein Frauenheld werden, ein homme à femmes und Womanizer, und ich fand in mir alle Anlagen, die man zu diesem Berufe braucht.“ Er hat in jungen Jahren zahlreiche Verhältnisse und oberflächliche Liebschaften. Aber nach der Promotion zum Dr. phil. geht er nicht nur mit einem Magna cum laude nach Hause, sondern auch mit der schönen Medizinstudentin Theresia, die er seiner Mutter vorstellt, heiratet und mit der er zwei Jahrzehnte später seine „Scheidungsnovelle“ erlebt, wie er den zweiten Teil seines Lebensberichts überschreibt. Zur Ruhe kommt Gunther Bonifaz erst spät. Er erfährt – und das nicht nur während des Covid-Lockdowns – sowohl „Stille Tage in Paris“ als auch einen versöhnlichen Ausklang seines Liebeslebens.
Es gibt Zeitgenossen, die bauen in mühevoller Kleinarbeit den Kölner Dom oder den Eiffelturm aus Streichhölzern nach. Bruchstücke für Juliane versucht, die Zeitspanne vom Sommer 1976 bis ins Frühjahr 1977 zu rekonstruieren, die Mode, die merkwürdige Discomusik und den Funkjazz jener Jahre, die bunt gemusterten Interieurs ebenso wie das studentische Leben im geisteswissenschaftlichen Umfeld der Mannheimer Universität und die Reaktionen der übrigen Gesellschaft auf die mittlerweile gar nicht mehr so neue „linke“ Studentenbewegung. Juliane ist ein klassischer Bildungs- und Entwicklungsroman, ein Liebesroman und „historischer“ Text im modernen Gewand. Bruchstücke heißt er, weil die Geschichte in einer Vielzahl von Stilen aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln vorgetragen wird, die bruchstückhaften Erzählungen sich aber wie ein Mosaik zum Gesamtbild ihrer Zeit fügen. Der Autor Bernd Leibowitz hat ein Studium der Sprach- und Literaturwissenschaft absolviert, einige tausend Seiten Comic-Literatur und auch ein paar Sachbücher aus verschiedenen Sprachen übersetzt. Er lebt in Neustadt an der Weinstraße.
Wir schreiben das Jahr 1901. eine Serie spektakulärer Morde und Selbstmorde erschüttert die Oberschicht der Vereinigten Staaten. Im Zentrum der Vorkommnisse steht die Stadt New York, in der das „Weird Enforcement Special Team“ (W. E. S. T.) seine Ermittlungen aufnimmt. Dieses Team verschrobener Einzelgänger verfügt über „unbegrenzte Mittel“, ebensolche Vollmachten, ist bis an die Zähne bewaffnet und darf offiziell gar nicht existieren. W. E. S. T. ist die neue Serie des französischen Star-Zeichners Christian Rossi („Jim Cutlass“) sowie der Szenaristen Xavier Dorison („Das dritte Testament“) und Fabien Nury. Ein spannungs- und actiongeladener Thriller, der das Zeug zum Klassiker hat.