Knihobot

Michael Dellwing

    1. leden 1977
    Digitaler Naturalismus
    Vergemeinschaftung in Zeiten der Zombie-Apokalypse
    • Vergemeinschaftung in Zeiten der Zombie-Apokalypse

      Gesellschaftskonstruktionen am fantastischen Anderen

      • 381 stránek
      • 14 hodin čtení

      TV series have gained explosive cultural significance in recent years. They have long replaced film as the leading entertainment medium and as a means of social distinction. Literature, media, and communication studies have recognized this increase in importance and have developed television research as a new focus, particularly in the English-speaking world. This volume aims to contribute to connecting existing television research with the social sciences and to promote discussion in the German-speaking area. It takes an approach through a thematic limitation to address the social scientific component of the investigations. It focuses on the increasingly popular figures of zombies, vampires, aliens, ghosts, monsters, and other fantastic others. In particular, the engagement with fantastic others offers insights into social meanings and identities that, from a sociological perspective, always appear constructed. For in the reflection of the fantastic and the unreal, the self can be made evident in its constructedness.

      Vergemeinschaftung in Zeiten der Zombie-Apokalypse
    • Digitaler Naturalismus

      Grundlagen der Ethnografie in der Onlineforschung

      • 218 stránek
      • 8 hodin čtení

      Als „zentrales Nervensystem des 21. Jahrhunderts“ (Doctorow 2017) ist das Internet heute so tief in die Gegenwartswelt und ihre Alltagspraktiken eingewoben, dass es schwierig wäre, ein sozialwissenschaftliches Forschungsfeld zu identifizieren, das digitale Kulturen noch ignorieren könnte. Ethnografie steht bereits im Zentrum der Untersuchung von Online-Kontexten. Ihren Kern macht die Orientierung an Deutungen aus, wie sie unter den Beteiligten tatsächlich verwendet werden. Da Deutungen kontextabhängig sind, besteht die Ethnografie darauf, dass die Deutungen der Beteiligten nur in ihrem Herkunftsumfeld erforscht werden können. Sie hat hierfür den Begriff der „naturalistischen Forschung“ entwickelt. Diese Fokussierung der Ethnografie auf Innendeutungen erfasst dabei auch die Methode: Die Ethnografie war immer von Anpassung, Flexibilität und Bescheidenheit geprägt, die im Zweifel Vorrang vor mitgebrachten methodischen Regeln haben. Eine „neue“ Ethnografie für die Onlineforschung ist daher nicht notwendig. Die Wahl der Forschungswege orientiert sich regulär an den Arten tatsächlicher Interaktion im Feld. Ein „digitaler Naturalismus“, der diese Orientierung in die Onlineforschung bringt, kann vermeiden, dass verbreitete Außendeutungen, die ein Verständnis digitaler Kulturen regulär häufig eher behindern, über methodische Umwege zurück in die Forschung gelangen.

      Digitaler Naturalismus