Die Arbeit untersucht die philosophischen Ansätze von Machiavelli, Hobbes, Rousseau und Kant, um die Beziehung zwischen Individuum und Staat neu zu reflektieren. Diese Denker repräsentieren vier wesentliche Traditionen der modernen Demokratien: Republikanismus, Liberalismus, radikale Demokratie und Konstitutionalismus. Der Autor kritisiert jedoch die problematische Nutzung dieser klassischen Konzepte, die oft die Analyse aktueller demokratischer Herausforderungen erschwert. Zudem wird die Diskussion über die Bedeutung politischer Tugenden und die Rolle der Bürger in heutigen Demokratien beleuchtet.
Alessandro Pinzani Pořadí knih




- 2009
- 2009
Jürgen Habermas é um das figuras da filosofia contemporânea. Sua carreira de pensador e escritor abrange mais de cinquenta anos e desde os primeiros escritos ele se tornou uma voz em inúmeras discussões intelectuais e políticas sobre diversos assuntos, a polêmica sobre o positivismo nas ciências sociais, o movimento estudantil dos anos de 1960, a unificação alemã e européia, a pós-modernidade, a tecnologia genética. Sua 'Teoria do agir comunicativo' é um dos livros importantes da década de 1980.
- 2007
Jürgen Habermas
- 231 stránek
- 9 hodin čtení
Jürgen Habermas gehört zu den prägenden und international bedeutendsten Gestalten der deutschen Gegenwartsphilosophie. Seit seinen Anfängen in der Frankfurter Schule ist er eine maßgebliche Stimme in zahlreichen intellektuellen und politischen Diskussionen, vom Positivismusstreit über die Debatte über die Postmoderne hin zur aktuellen Eugenik-Diskussion. Mit seiner „Theorie des kommunikativen Handels“ entwarf er eines der wichtigsten Konzepte der modernen Ethik. Alessandro Pinzanis einführender Überblick verfolgt die philosophische Entwicklung des weltberühmten Denkers und interpretiert die zentralen Werke seines vielseitigen Œuvres.
- 2000
Wir erleben eine Epoche der Krise, in der die zunehmende Komplexität der Welt und der Verlust gemeinsamer moralischer Überzeugungen es erschweren, auf eine universale Moral zu verweisen. In dieser Zeit scheint das Recht das letzte Fundament zu sein, auf dem eine bessere Form des menschlichen Zusammenlebens aufgebaut werden kann. Dies könnte die Renaissance der Rechtsphilosophie in Deutschland erklären, die sich auch auf Autoren erstreckt, die zuvor wenig mit dem Thema beschäftigt waren. Ein markantes Beispiel ist die Untersuchung von Rechtstheorien, die nicht diskurstheoretisch angelegt sind. Diese reicht von Rortys Ethnozentrismus und Lyotards Dialogauffassung bis hin zu Spaemanns teleologischer Position und Maslows empirischer Anthropologie. Die Analyse schließt Gewirths „transzendentaler“ Anthropologie und Höffes Partialanthropologie ein. Am Ende wird die Argumentation des transzendentalen Tausches betrachtet, die normative Kriterien formuliert, um Gerechtigkeits- und Legitimationsfragen zu beurteilen. Eine transzendentale Begründung der Menschenrechte verbindet die Fragen nach der Legitimität des Rechts und der Begründung der Menschenrechte, was für den Autor die Stärke einer auf transzendentalen Argumenten basierenden Rechtstheorie ausmacht und sie von der diskurstheoretischen Rechtsauffassung abhebt.