Knihobot

Kerstin Grether

    Zuckerbabys
    Zungenkuß
    Madonna und wir
    • Madonna und wir

      Bekenntnisse

      • 399 stránek
      • 14 hodin čtení

      Madonna gibt täglich neue Rätsel auf, und ist doch längst kein Mysterium mehr. Sie dient als gigantische Projektionsfläche für eine auf Wandel getrimmte Öffentlichkeit. Wie gelingt es der Kunstfigur Madonna, uns nun schon ein Vierteljahrhundert lang zu bezaubern und zu provozieren? Dieses Buch zeigt, dass noch lange nicht alles über Madonna gesagt wurde und keiner es so schön sagen kann wie die hier versammelten Autorinnen und Autoren. Sie begeistern und entgeistern; verknüpfen das Phänomen Madonna auf verblüffende Weise mit Themen wie: Amerika, Erwachsenwerden, Kunst, Pop-Feminismus, globaler Wettbewerb, Religion, Schönheitsindustrie usw. Andere wiederum beschreiben Madonna als Soundtrack eines Lebensgefühls oder vertiefen sich in ihr Werk und das ihrer Vorbilder, Nachfolger und Gegenspieler – von Elvis bis Amy. Und schließlich haben 16 internationale zeitgenössische Künstler den Band visuell bereichert. Denn die Königin des Pop wird ja nur einmal 50! Mit Texten von: Dietmar Dath, Detlef Diederichsen, Kerstin Grether, Sandra Grether, Inga Humpe, Thomas Meinecke, Adriano Sack, Ariadne von Schirach, Frank Spilker, Alissa Walser und vielen anderen. Mit Zeichnungen von Monika Baer, Andrew Gilbert, Birgit Megerle, Anna Parkina, Josephine Pryde, Amelie von Wulffen und vielen anderen.

      Madonna und wir
      4,0
    • Zungenkuß

      • 372 stránek
      • 14 hodin čtení

      Über Pop schreiben bedeutet sich zu verwandeln, und sie fängt im Alter von 15 Jahren damit an. Ihre Texte sind frech, anrührend, witzig und präzise. Die ehemalige Spex-Redakteurin Kerstin Grether schreibt bis heute die Frauen in die Musikgeschichte zurück und wurde darüber selbst zu einer Ikone der Popkulturgeschichte ihrer Generation. Sie erzählt von rockigen Begegnungen mit Kultstars wie Nick Cave und den Ramones und dechiffriert die süße Plastikwelt der Casting-Kids. Ob Kurzgeschichte oder Reportage, Essay oder Rezension – immer kommt es zu spontanen Zungenküssen mit dem Leben, seinen Stars und Liedern und dem Ideenmut der Gegenwart: dazu gehören auch Filme, TV-Serien, Romane und Theorien. Zungenkuß erlaubt sich die gegenwärtige Musikgeschichtsschreibung jenseits gängiger Antagonismen.

      Zungenkuß
      3,9
    • Die Originalausgabe von Kerstin Grethers beeindruckendem Debütroman ist nach wie vor erhältlich. “Zuckerbabys” thematisiert das aufregende und aufzehrende Leben in der Casting-Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen abenteuerlustige Mädchen, die mehr vom Leben wollen, als es auf den ersten Blick bietet. Sonja hat einen besonderen Hunger: Sie möchte Sängerin werden. Doch sie unterschätzt die sadistische Kraft der modernen Medienbilder, die ihr ständig die perfekten, künstlich-mageren Sängerinnen vor Augen führen. Schließlich wird sie taub für die Musik und singt statt Liedern nur Bilder. Dies führt sie in die Abgründe der Magersucht. Grether beschreibt eindringlich, lakonisch und humorvoll die Träume und Albträume ihrer Figuren. In sehnsüchtig-elegischen Monologen thematisiert sie den Schmerz des Erwachsenwerdens, die Suche nach Liebe, Freundschaft, Schönheit und Ausdruck. Ihre Dialoge liefern Antworten auf immer noch tabuierte Fragen. Das Buch ist auch in der Sprache von Popsongs verfasst. Judith Holofernes betont, dass “Zuckerbabys” keinen Zucker essen dürfen, um nicht zu groß und unniedlich zu werden. Sonja hungert, um ihren Traum zu verwirklichen. Dirk von Lowtzow beschreibt es als poetisches Werk für alle, die Humor haben und dennoch den Ernst des Lebens verstehen.

      Zuckerbabys
      3,4