Kai Uwe Hugger Knihy



Sven (12) wünscht sich Computerspiele ab 16, während Finja (11) beleidigende Nachrichten in einem Internetforum erhält, nachdem sie ihre E-Mail-Adresse veröffentlicht hat. Der Umgang mit Medien ist in vielen Familien ein zentrales Streitthema, da die Vorstellungen von richtigem Verhalten zwischen Eltern und Kindern oft stark auseinandergehen. Die Unsicherheit über gute und schlechte Medienerziehung sowie die Reaktion auf die Medienvorlieben und -ängste der Kinder ist groß. Das Autorenpaar beleuchtet diese Konflikte und bietet praktische Ratschläge sowie wissenschaftliche Informationen zu alltäglichen Medienproblemen in Familien. Themen umfassen virtuelle Freundschaften auf sozialen Medien, altersunangemessene Filme, den sorglosen Umgang mit persönlichen Daten im Internet und gewalthaltige Computerspiele. Dieser Ratgeber zielt darauf ab, Eltern zu ermutigen, Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen aller Familienmitglieder gerecht werden, anstatt sie zu belehren.
Digitale Jugendkulturen
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Jugend ist gegenwärtig nicht nur Offline-Jugend, sondern zugleich Online-Jugend. Auch die in diesem Band im Mittelpunkt stehenden jugendkulturellen Vergemeinschaftungsformen, in deren Rahmen sich Jugendliche selbst darstellen, mit ihrer Identität auseinandersetzen und soziales Miteinander von Gleichgesinnten finden können – sei es HipHop, Gothic, Techno oder sei es neuerdings die Emo- oder Visual Kei-Szene –, sind heute nicht mehr denkbar ohne ihre Erweiterungen im Internet. Insofern sind Jugendkulturen immer auch digitale Jugendkulturen. Freilich nutzen nicht alle jugendkulturellen Gesellungen Internet, Computer und mobile Geräte (Handys, Smartphones, portable Spielkonsolen etc.) in gleichem Maße. Was also sind die Kennzeichen digitaler Jugendkulturen? Zu welchen Zwecken werden überhaupt welche digitalen Medien in welchen Jugendkulturen benutzt? Gibt es tatsächlich eine Cybergeneration?