Knihobot

Hubertus Busche

    Philosophische Aspekte der Globalisierung
    Vortragsreihe der Medizinischen Gesellschaft Mainz e.V.: Zwei Philosophen der Medizin - Leibniz und Jaspers
    Kant als Bezugspunkt philosophischen Denkens
    • Immanuel Kant zahlt zu denjenigen Philosophen, die man nicht ohne Schaden für das Niveau der Reflexion ignorieren kann. Seine skeptisch-experimentelle Methode sowie seine mit der „Revolution der Denkart“ verbundene Kritik einer dogmatischen Verfahrensart in der Metaphysik einerseits und seine substantiellen Leistungen bei der begrifflichen Klärung und Begründung der Prinzipien von Natur und Moral andererseits machen ihn zu einem allgegenwärtigen Bezugspunkt philosophischen Denkens. Selbst diejenigen, die seit Hegel der Wirklichkeitserschliessung durch Transzendentalphilosophie und Kritizismus misstrauen und deshalb auch andere Wege in Naturphilosophie und Ethik einschlagen, kommen nicht an einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Bezugspunkt Kant vorbei. Insofern fuhren auch heute noch alle Denkwege gleichsam über Königsberg, wo auch immer sie ansetzen und enden. Entsprechend beziehen sich auch die Texte dieses Bandes teils affirmativ, teils kritisch, teils exegetisch, teils historisch auf die Philosophie Kants. Die Autoren widmen ihre Beitrage dem Bonner Kantforscher Peter Baumanns, in dessen Werk die theoretische wie praktische Philosophie Kants, neben dem Denken Fichtes, den Schwerpunkt der Forschungen bildet.

      Kant als Bezugspunkt philosophischen Denkens
    • Vortragsreihe der Medizinischen Gesellschaft Mainz e.V.: Zwei Philosophen der Medizin - Leibniz und Jaspers

      Aus der Vortragsreihe der Medizinischen Gesellschaft Mainz e.V.

      • 53 stránek
      • 2 hodiny čtení

      Die Medizinische Gesellschaft Mainz e. V. fördert den Austausch zwischen Medizin, Natur- und Geisteswissenschaften durch regelmäßige Veranstaltungen zu medizinisch-wissenschaftlichen Themen, deren ausgewählte Vorträge in Buchform veröffentlicht werden. In diesem Band werden die Verdienste von G. W. Leibniz und K. Jaspers für die Entwicklung der Medizin gewürdigt, wobei ihre interdisziplinären Ansätze hervorgehoben werden. Leibniz, als Vordenker der modernen Medizin, formulierte im 17. Jahrhundert wegweisende Anregungen zur Verbesserung der medizinischen Disziplin, einschließlich der Notwendigkeit von Grundlagenforschung, wissenschaftlichen Methoden, naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, der Ausbildung von Ärzten und einer staatlichen Gesundheitsstruktur. Seine Impulse legten die Grundlagen für die heutige Medizin. Jaspers, als Psychiater, trug maßgeblich zur wissenschaftlichen Entwicklung der Psychopathologie bei und setzte sich dafür ein, das Seelische mit der Methodik der Phänomenologie zu erfassen. Er respektierte die „Unendlichkeit jedes Individuums“ und seine „allgemeine Psychopathologie“ gilt als Standardwerk. Jaspers’ philosophische Arbeiten befassen sich mit den Grundbedingungen menschlicher Existenz, insbesondere in Grenzsituationen wie Krankheit und Tod, und beschreiben existentielle Krisen, in denen Menschen ihre Verletzlichkeit erkennen und zu einer neuen Stufe ihres Selbstseins gelangen können.

      Vortragsreihe der Medizinischen Gesellschaft Mainz e.V.: Zwei Philosophen der Medizin - Leibniz und Jaspers
    • Die aktuelle dramatische Krise des Weltfinanzmarktes hat uns deutlich vor Augen geführt, wie stark inzwischen die Vernetzung der Akteure und der Effekte in der globalisierten Ökonomie fortgeschritten ist. Dass die Welt kurz den Atem anhielt, gab Politikern wie Theoretikern Gelegenheit für eine kurze Zeit der Besinnung, bei der in einem Ausmaß über neue politische Regeln und alte moralische Normen phantasiert wurde, das niemand erwartet hätte. Einleitung – K. Röttgers: Ein philosophischer Begriff von Globalisierung – G. Brücher: Globalisierung als Programm oder Wechselwirkung – Zur Grenze von Philosophie und Soziologie – E. Weisser-Lohmann: Globalisierung und Gerechtigkeit – H. Busche: Zerstört die Globalisierung gerechte Verteilungsmuster? – T. Bedorf: Identität und Anerkennung unter Bedingungen der Globalisierung – A. Lyssy: Aufklärung und Globalisierung – S. Heßbrüggen-Walter: Naturrecht und Globalisierung – Zum Rechtsstatus indigener Bevölkerung – J. P. Beckmann: Globalisierung und Ethik

      Philosophische Aspekte der Globalisierung