NOMINIERT: Deutscher Fotobuchpreis 2010 Meist wird das Genre der Architekturfotografie mit den dokumentarischen Eigenschaften der Fotografie in Verbindung gebracht. Die Fotografen und Künstler Rainer Iglar, Michael Mauracher und Andrew Phelps haben am Beispiel des Umbaues des Kleinen Festspielhauses in ein Haus für Mozart versucht, diesen Ansatz zu erweitern und nicht nur einen beharrlichen Blick auf die verschiedenen Phasen der baulichen Konstruktion zu werden, sondern vor allem auch mit dem je eigenen Interesse gültige Bilder zu finden und in einer persönlichen Bildsprache zu formulieren. Aus der Dramatik, die jeder großen Baustelle innewohnt, entwickelte sich das Interesse, „Arbeitskraft“ und ihre unglaubliche Dynamik als notwenige wie gemeinschafts- und lebenssinnstiftende Tätigkeit fotografisch darzustellen. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist mehr als eine übliche Baustellendokumentation; es ist sowohl in der Bildsprache als auch der Konzeption des Fotobandes als fotokünstlerisches Projekt zu sehen.
Rainer Iglar Knihy



Vienna Gold
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Starting in the 1970s, Austrian artist Peter Dressler (1942 2013) was instrumental in shaping the new vision of contemporary Austrian photography. An active artist, lecturer, collector and critical participant in the arts community, Dressler influenced generations of young photo-based artists. In recognition of his long career, a major retrospective show at the Kunsthaus Wien (November 2016 - March 2017) and accompanying catalog has been assembled. This long anticipated survey catalog, filled with b&w and color reproductions along with archival documents encompasses his photographic oeuvre, from his earliest works to his later performative series. With vibrant wit, Dressler inserted himself into found and invented scenarios to bring them to life, teasing out art-historical as well as social implications and highlighting the peculiarities of human behavior. Accompanying essays by Christine Frisinghelli, Rainer Iglar, Bettina Leidl, and Michael Maurache.