Sebastian Werner Knihy






Verkehrsknoten Magdeburg
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Magdeburg - die heutige Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt - erlangte bereits im Frühmittelalter als Kaiserpfalz Ottos I. ("dem Großen") eine überregionale Bedeutung. Mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Magdeburg - Köthen - Halle (S) - Leipzig im August 1840 besaß Magdeburg fortan auch eine "feste Verbindung" in die Messestadt Leipzig und von dort aus weiter nach Dresden. Magdeburg entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Eisenbahnknoten in Deutschland, was allein schon die drei dort vorhandenen Bahnbetriebswerke verdeutlichen. Von 1879 bis 1931 sowie von 1945 bis 1990 war die Stadt Sitz einer Eisenbahndirektion. Das Buch stellt auf 112 reich bebilderten Seiten den Verkehrsknoten Magdeburg vor. Dabei werden außer der Eisenbahn auch die Historie der Elbschifffahrt in der Stadt und der Magdeburger Nahverkehr behandelt.
Legendäre 18 201
Die Geschichte der berühmten DR-Schnellfahrlokomotive
125 Jahre Dresden Hauptbahnhof
Verkehrszentrum der Elbmetropole
Am 16. April 2023 jährt sich die Inbetriebnahme des Dresdner Hauptbahnhofes zum 125. Mal. Der EK-Verlag würdigt dieses Jubiläum mit einem reich bebilderten Buch, in dem der Autor die wechselvolle Geschichte dieses Bahnhofes Revue passieren läßt. Beginnend beim Architekturwettbewerb im Jahr 1892 spannt das Buch einen historischen Bogen in Text und Bild über die Zeit des Baus zwischen 1892 und 1898, der Erweiterungen des Bahnhofes in den zwanziger Jahren, der Hochzeit in den Dreißigern und seiner Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkriegs, über den langwierigen Wiederaufbau und seine Funktion als wichtiger Eisenbahnknoten bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR hin in die heutige Zeit. Auch die Ereignisse aus dem Sommer 2002, als die Flut der Weißeritz den Bahnhof überschwemmte, werden thematisiert. An diesem Buch werden nicht nur die Freunde der regionalen Dresdner Eisenbahngeschichte Gefallen finden, sondern auch diejenigen, welche sich für stilvolle (Bahnhofs-)Architektur interessieren.
Die Hanse-, Hafen- und Universitätsstadt Rostock ist heute der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt an der Ostseeküste. Im Mai 1850 erhielt sie mit der Eröffnung der Strecke aus Bad Kleinen ihren ersten Anschluss an die Eisenbahn. Bis 1895 kamen vier weitere Verbindungen aus den Richtungen Wismar, Stralsund und Berlin sowie nach Warnemünde dazu. Insbesondere die Relation Berlin - Rostock - Warnemünde war von internationaler Bedeutung, da in Warnemünde ein direkter Anschluss an die Dampfschifffahrt über die Ostsee nach Gedser in Dänemark bestand. Mit der Entstehung neuer Stadtteile nördlich von Rostock wurde auf der Relation nach Warnemünde im September 1974 der offizielle S-Bahn-Betrieb aufgenommen. Einen besonderen Stellenwert besaß in Rostock der Güterverkehr - befand sich doch in unmittelbarer Nähe zur Stadt der einzige Überseehafen der DDR, dessen gesamter Schienenverkehr über die eigene, aber der Deutschen Reichsbahn untergeordneten Hafenbahn absolviert wurde. Neben dem Eisenbahnbetrieb am Rostocker Hauptbahnhof werden in diesem Buch u.a. die Strecke nach Warnemünde, die beiden Rostocker Häfen mit ihren Anschlussbahnen und der Fährverkehr Warnemünde - Gedser thematisch behandelt.
Nur durch einen Umweg an die 1840 eröffnete Eisenbahnstrecke von Magdeburg nach Leipzig angebunden, entwickelte sich Halle (S) schnell zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Mitteldeutschland: Insgesamt trafen hier acht Hauptstrecken aufeinander. In der Stadt fuhr 1891 die erste elektrische Straßenbahn in Deutschland, die Schifffahrt auf der Saale florierte, sogar einen eigenen Flugplatz besaß Halle (S). Das Buch bietet auf 112 Seiten mit ca. 180 Abbildungen einen umfassenden Überblick über die interessante Verkehrsgeschichte der Saalestadt zu Land, zu Wasser und in der Luft.