Knihobot

Agata Waleczek

    Die deutsche Berichterstattung zum Völkermord in Ruanda: Eine qualitative Inhaltsanalyse
    Gesellschaft in filmischen Dystopien als Systemversagen anhand der Filme "V wie Vendetta", "Sin City" und "I am Legend"
    Der Entstehungszusammenhang von El Grecos Das Begräbnis des Grafen Orgaz und der Einfluss auf Inhalt und Form
    • Die Studienarbeit analysiert die komplexe Einordnung von El Grecos Werken innerhalb der spanischen Malerei des Siglo de Oro. Sie beleuchtet den jahrhundertelangen Prozess des Verständnisses und die wechselhafte Bewertung des Künstlers, der heute als bedeutender Vertreter des Spätmanierismus gilt. Der unverwechselbare Stil El Grecos, geprägt von überlängten Figuren und grellen Farben, hat zahlreiche Interpretationen hervorgebracht, von der Diagnose von Augenkrankheiten bis hin zur Anerkennung als visionärer Vorreiter des Expressionismus.

      Der Entstehungszusammenhang von El Grecos Das Begräbnis des Grafen Orgaz und der Einfluss auf Inhalt und Form
    • Die Arbeit untersucht die Faszination von negativen Utopien im Film und deren Wurzeln in der kreativen Auseinandersetzung mit der Zukunft und alternativen Gesellschaftsentwürfen. Trotz der romantisierenden Vorstellung, dass das Kino im Reich der Träume liegt, zeigen viele Filme düstere Gesellschaftsvisionen, in denen Unterdrückung und Ungerechtigkeit vorherrschen. Die Analyse bezieht sich auf bekannte Werke wie "A Clockwork Orange", "1984" und "Brave New World" und fragt, welche neuen negativen Utopien in den letzten zwei Jahrzehnten in der Filmgeschichte entstanden sind.

      Gesellschaft in filmischen Dystopien als Systemversagen anhand der Filme "V wie Vendetta", "Sin City" und "I am Legend"
    • Von April bis Juli 1994 wurden in einem ostafrikanischen Land von der Größe Brandenburgs circa 800.000 Menschen, zumeist mit Macheten, abgeschlachtet. Die tägliche Todesrate der geplanten und systematisch ausgeführten Massaker, die der Völkermord in Ruanda einforderte, war fünfmal höher als die der Todescamps der Nationalsozialisten. Sowohl den Medien, als auch den Vereinten Nationen wurde im Zusammenhang mit dem Genozid in Ruanda vorgeworfen, im Angesicht der Krise versagt zu haben. Die multiple Unfassbarkeit dieses Völkermordes - als Menschenrechtsverbrechen und kommunikative Niederlage - fordert eine kommunikationswissenschaftliche Auseinandersetzung umso mehr heraus, als dass der Forschungsstand zur deutschen Berichterstattung zum Genozid in Ruanda nicht umfangreich ausfällt. Die vorliegende Studie fasst die gegebenen Umstände als Chance auf, einen Beitrag zu einem wenig erforschten Gebiet zu leisten. Die Studie versucht nachzuvollziehen, wie sich das Genozid 1994 in Ruanda abgespielt hat und wie darüber in Deutschland und international berichterstattet wurde. Eine zentrale Bedeutung wird hier bei der Berichterstattung zum Genozid in der Süddeutschen Zeitung zukommen. Wie hat deren Afrikakorrespondent Michael Birnbaum über den Völkermord berichtet?

      Die deutsche Berichterstattung zum Völkermord in Ruanda: Eine qualitative Inhaltsanalyse