Exploring the concepts of desire and intention, this book delves into the complexities of these phenomena across various contexts. It examines philosophical theories alongside everyday practices, enriched by empirical insights from social and developmental psychology. By addressing the intricacies of wanting and intending, it seeks to provide a nuanced understanding of these fundamental aspects of human experience.
Neil Roughley Knihy



Being humans
- 456 stránek
- 16 hodin čtení
„Ein echter Volltreffer: hier widmet sich ein sehr gut integrierter und dazu ungewöhnlich sorgfältig gemachter Sammelband einem wichtigen und gleichzeitig kaum systematisch beackerten Themenfeld.“ Christoph Antweiler, Anthropos 1/2004
Wollen
Seine Bedeutung, seine Grenzen
Seit Aristoteles scheint es selbstverständlich, dass Menschen mit einem strebenden Vermögen ausgestattet sind. Historisch gibt es starke Variationen sowohl in den Konzeptionen eines solchen Vermögens als auch in den Vorstellungen darüber, wo und auf welche Weise es philosophisch bedeutsam ist. Weitgehende Einigkeit herrscht allerdings darüber, dass das, was wir heute am ehesten mit »Wollen« bezeichnen, philosophisch weniger bedeutsam ist als theoretische Einstellungen wie der Glauben oder auch das Wissen. Das ist aber weit weniger selbstverständlich als oft angenommen wird. Überraschend ist ferner, dass es bis heute keine systematischen Versuche gibt, die Bedeutung des Wollens in den verschiedenen Sparten der Philosophie miteinander in Bezug zu setzen, damit ersichtlich wird, welche ›Arbeit‹ insgesamt von diesem Vermögen geleistet wird. Dieser Band trägt zur Herstellung einer solchen Übersicht bei, indem er Beiträge zusammen führt, die die Themen (1) Wollen und Glauben, (2) Wollen, Wertungen und Werte, (3) Wollen und Sollen, (4) Willensschwäche und -stärke und (5) Willensfreiheit und Verantwortlichkeit behandeln.