Why are some nations rich and others poor? What are the sources of long-run economic development and growth? How can living standards be increased? In this book, Klaus Gründler empirically analyses these central economic questions and puts a particular emphasis on the role of technology, inequality, and political institutions. To substantiate his empirical studies, he introduces a new method to compute composite measures and indices that is based on mathematical algorithms from the field of machine learning.
Klaus Gründler Knihy


Studie im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Der Begriff "Austerität" hat seit der Finanzkrise in Deutschland und Europa an Bedeutung gewonnen und wird sowohl in der öffentlichen als auch in der wissenschaftlichen Diskussion intensiv behandelt. In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur findet sich "Austerität" vorwiegend in heterodoxen Zeitschriften, während der verwandte Begriff "fiskalische Konsolidierung" weniger ideologisch besetzt ist und im ökonomischen Mainstream häufiger verwendet wird. Es herrscht kein Konsens über die genaue Bedeutung von "Austerität", was auch die Klassifizierung entsprechender Zeiträume betrifft. Trotz erheblicher finanzieller Belastungen für öffentliche Haushalte, insbesondere in Südeuropa, fallen als "Austerität" bezeichnete Phasen oft mit Zeiten zusammen, in denen die Maastricht-Kriterien verletzt wurden. Diese Uneinigkeit spiegelt sich in wirtschaftswissenschaftlichen Studien wider, die die Auswirkungen von "Austerität" analysieren: Je nach Definition kann Austerität entweder positiv oder negativ mit Wirtschaftswachstum korrelieren. Zukünftige Forschung ist erforderlich, um zu klären, welche fiskalpolitischen Mittel zur Haushaltskonsolidierung eingesetzt wurden und wie diese mit Verschuldung und individuellen Budgetpositionen in Beziehung zu Wirtschaftswachstum stehen.