Knihobot

Maria Czedik-Eysenberg

    1. leden 1927
    Uns fragt man nicht ...
    Ein Geburtstag mehr
    Ein Mädchen aus gutem Haus
    Das Erbe
    Klaus Störtebeker
    • Laura, eine Wienerin, lebt in Mailand an der Seite ihres erfolgreichen Architektenmannes, der sie betrügt. Sie akzeptiert ihre Rolle als stille Ehefrau und gute Gastgeberin im Schatten ihres Mannes. Der Tod ihrer Mutter bringt unerwartete Veränderungen in ihr Leben. Diese war für Laura stets die quengelnde, jammernde Mutter, die auf Unterstützung angewiesen war. Nach dem Verlust reist Laura nach Wien und erkennt, dass sich alles verändert hat. Sie wird in eine ihr fremde Welt geworfen, die sie mit Staunen und Kopfschütteln betrachtet. Die neuen Erkenntnisse sind schwer zu ertragen. Als Laura schließlich glaubt, ihr Leben im Griff zu haben, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Der plötzliche Tod ihrer Mutter, von dem sie durch Tante Irma erfährt, zwingt sie zur Handlung. Sie muss einen Flug buchen, Geld abheben und packen, doch die Unsicherheit bleibt. Wie soll sie ihrem Mann Paolo, der geschäftlich unterwegs ist, mitteilen, dass sie nach Wien muss? Sie ist sich nicht sicher, wo sie ihn erreichen kann, und der Gedanke, ihm einfach einen Zettel zu hinterlassen, quält sie. Verzweifelt greift sie zum Telefon, das sie an ihre Grenzen bringt, da sie sich an die zahlreichen Tasten nicht erinnern kann.

      Das Erbe
    • Nach ihrem von der Kritik gefeierten Roman „Das Erbe“ kratzt Maria Czedik-Eysenberg erneut am Image der heilen Welt des Wiener Bürgertums. 1974. Christine ist mit sich und der Welt zufrieden. Es ist ihr 46. Geburtstag. Sie ist die Frau eines erfolgreichen Anwalts und Mutter zweier Kinder. Doch dann kommt die Krise. Der Sohn geht zum Studium an die Sorbonne und die Tochter entdeckt plötzlich ihre große Liebe zu einem Afrikaner. Christines fest gefügtes Weltbild scheint in sich zusammenzubrechen. Christine fragt sich das erste Mal, was sich unter den glatten Manieren, unter der Fassade abspielt. Was geht in diesen Menschen, die für sie immer das waren, was sie nach außen schienen, eigentlich vor? Sie findet keine Antwort. „Was für ein feines Ohr! Welch stilistische Findigkeit.“ (Die Furche)

      Ein Geburtstag mehr