Knihobot

Martin Grosse

    Sexualität als sozialpädagogischer Gegenstand
    Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung
    • Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung

      Herausforderungen für die Soziale Arbeit

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      Wie kann sexuelle Bildung Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen und Traumatisierungen schützen? Die AutorInnen untersuchen die personellen und institutionellen Bedingungen, die pädagogische Einrichtungen erfüllen müssen, um sexualisierte Gewalt zu verhindern. Sie identifizieren Risikofaktoren und zeigen Verbesserungsbedarf auf. Zudem wird thematisiert, wie SozialarbeiterInnen mit betroffenen Kindern und Jugendlichen umgehen und ob sexuelle Bildung potenzielle Grenzüberschreitungen verhindern kann. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt wird die Förderung der sexuellen Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen analysiert, wobei auch Aspekte wie Behinderung, Ausgrenzung und Diskriminierung berücksichtigt werden. Die Beiträge stammen von verschiedenen ExpertInnen, die sich mit Themen wie den Herausforderungen durch Sexualität und sexualisierte Gewalt in der Erziehung, professionellem Handeln sozialpädagogischer Fachkräfte und den institutionellen Rahmenbedingungen für den Schutz vor sexualisierter Gewalt auseinandersetzen. Weitere Schwerpunkte sind die Bedeutung von Vertrauen für Disclosure-Prozesse, die Rolle von Schulen als Schutzräume und die Anwendung eines intersektionalen Ansatzes in der sozialen Arbeit. Abschließend werden Perspektiven der Angewandten Sexualwissenschaft und die Notwendigkeit regionaler Theorie-Praxis-Netzwerke thematisiert.

      Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung
    • Die Studie befasst sich mit Sexualität in der Heimerziehung. Hierbei wird ein Zugang gewählt, der Sexualität als sozialpädagogischen Gegenstand konturiert und vor diesem Hintergrund danach fragt, wie Pädagog*innen diesen in vermittelnder Weise den Adressat*innen (re-)präsentieren. Auf der Grundlage von Interaktionsprotokollen nimmt die Studie das Vermittlungshandeln sowohl auf der Ebene der Gegenstandskonstituierung sowie der Ebene der Interaktionsgestaltung in den Blick. Darüber werden Einblicke in pädagogisches Handeln geliefert, wie das kriseninduzierte Thema der Sexualität im Kontext der Heimerziehung hergestellt und bearbeitet wird. Der Autor Martin Grosse ist derzeit wiss. Mitarbeiter an der Professur für Sozialpädagogik am Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften der Technischen Universität Dresden. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Theorie und Empirie der Kinder- und Jugendhilfe, insb. Heimerziehung, sozialpädagogische Professionsforschung und fallrekonstruktive Zugänge zu erziehungswissenschaftlichen Grundbegriffen.

      Sexualität als sozialpädagogischer Gegenstand