Snake venom that digests human flesh. A building cleared of every living thing by a band of tiny spiders. An infant insect eating its living prey from within, saving the vital organs for last. These are among the deadly feats of natural engineering you'll witness in The Red Hourglass, a masterful, poetic, often dryly funny exploration of predators encountered in rural Oklahoma. The author serves as a witty and intrepid guide through a world where mating ends in cannibalism, where killers possess toxins so lethal as to defy our ideas of a benevolent God, where spider remains tell a quiet story of violent self-extermination. It's a world you'll recognize despite its exotic strangeness. Unabashedly stepping into the mix, the author abandons the role of objective observer with beguiling dark humor—collecting spiders and other vermin, decorating a tarantula's terrarium with dollhouse furniture, or forcing a battle between captive insects because one is deemed "too stupid to live." Kill. Eat. Mate. Die. Charting the simple brutality of the lives of these predators, the essays guide us toward startling truths about our own predatory nature. The Red Hourglass brings us face to fanged face with the inadequacy of our distinctions between normal and abnormal, dead and alive, innocent and evil.
Gordon Grice Knihy
Gordon Grice se ve své tvorbě zaměřuje na temná zákoutí biologie a přirozenosti. Jeho próza zkoumá fascinaci lidstva predátory a chladnokrevnými tvory, často s důrazem na jejich zranitelnost a smrtelnost. Griceův styl je pronikavý a precizní, odhaluje složité vztahy mezi druhy a zkoumá biologické a psychologické motivace, které ovlivňují naše vnímání nebezpečí a smrti.


Die rote Sanduhr
Aus dem Leben von Spinnen, Klapperschlangen und anderen Kuscheltieren
- 199 stránek
- 7 hodin čtení
Die Familie des Gordon Grice muß Nerven wie Drahtseile haben oder ihn sehr lieben. Nicht nur, daß sie mit ihm kreuz und quer durch Amerika zieht und bevorzugt in Gegenden lebt, in denen die nächsten Nachbarn sich als Schwarze Witwen, Gottesanbeterinnen oder Giftschlangen entpuppen. Nein, diese netten Geschöpfe Gottes werden auch als Hausbewohner geschätzt, zwar einigermaßen sicher aufgehoben in Terrarien oder Einmachgläsern, aber diese können bei Unachtsamkeit auch mal zu Bruch gehen, und dann heißt es beherzt zupacken. Grice erweist sich als genauer Beobachter und witziger Führer durch eine Welt, in der Sex in Kannibalismus endet, Spinnen geduldig auf der Lauer liegen, um dann um so gnadenloser über ihre oft größeren und stärkeren Opfer herzufallen und sie mit Gift zu lähmen, und Hunderte von Klapperschlangen sich wohlig in trockenen Brunnen aneinanderkuscheln, um gesund und tatkräftig über den Winter zu kommen. Der Autor schafft es, mit diesem kurzweiligen Buch den unerschrockenen Leser zu unterhalten und der eher Zurückhaltende überwindet schnell seine Furcht und läßt sich von den präzisen und oft komischen Beschreibungen gern fesseln, im Wissen, daß diese Tiere ganz weit weg auf einem anderen Kontinent leben und er hier beruhigt barfuß über eine Wiese hüpfen kann. Oder vielleicht doch nicht?