Gregor Henckel Donnersmarck Knihy





Ist Gott der bessere Manager? Der Abt der „singenden Mönche“ gibt Antworten auf die Fragen, die uns bewegen Im Kloster wird die einfache Grundregel des heiligen Benedikt befolgt: „Bete und arbeite“. Sind Mönche deshalb glücklicher? Ist der Abt nicht auch als Krisenmanager gefordert? Abt Gregor Henckel Donnersmarck, der vor seiner Berufung Karriere in der Wirtschaft machte, berichtet, wie er und seine Gemeinschaft in Stift Heiligenkreuz mit Problemen, die das tägliche Leben aufwirft, umgehen. Ausgehend von den drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung, Liebe, untermauert von den vier Kardinaltugenden Tapferkeit, Klugheit, Maß, Gerechtigkeit, macht Abt Gregor vor dem Hintergrund seiner eigenen Erfahrung deutlich, weshalb Religion, Spiritualität und Werte gerade in Zeiten der Krise Kraftquellen sind.
Die christliche Glaubenslehre ist nicht dazu da, Menschen reich zu machen, sondern um ihnen den Weg zu Gott zu zeigen. Dennoch gibt der ehemalige Top-Manager und spätere Abt des Zisterzienserklosters Heiligenkreuz, Gregor Henckel-Donnersmarck, Tipps zum ökonomischen Erfolg abseits des Mainstreams. Er zeigt, welcher inneren Haltung es bedarf, um reich zu werden und über einen längeren Zeitraum auch zu bleiben, oder wie vermeintlich verstaubte christliche Tugenden den Vermögensaufbau begünstigen. Nebenbei entlarvt er die kapitalistischen Erfolgsregeln als Strategien einer sinnentleerten Gier-Gesellschaft, die ihre vordergründigen Ziele letztlich gar nicht erreicht.
Der Spediteur Gottes
Ein Leben zwischen Welt und Kloster
Ein Leben zwischen Welt und Kirche, zwischen Ökonomie und Theologie, zwischen Gesellschaft und Kloster. Gregor Ulrich Henckel Donnersmarck, der Altabt des Zisterzienserstifts Heiligenkreuz, ist eine charismatische Persönlichkeit, seine Lebensgeschichte ein Faszinosum für sich: Geboren in eine schlesische Adelsfamilie, landet er als Flüchtlingskind in Kärnten. Mit Eloquenz und wirtschaftlichem Geschick macht er Karriere bei einer internationalen Speditionsfirma, im Alter von 34 Jahren kommt es zum Bruch und er tritt ins Kloster ein ...
Religiöse Inbrunst und Streben nach Reichtum - das scheint überhaupt nicht zusammenzupassen. Schließlich hat ein guter Christ doch arm zu sein, oder? Falsch, sagt Gregor Henckel-Donnersmarck. Der ehemalige Manager und Zisterzienser-Abt räumt überzeugend mit dem Glauben auf, dass Geldverdienen Sünde ist. Denn wer gelernt hat, in seinem Leben auf die wirklich wichtigen Dinge zu achten, für den wird der „schnöde Mammon“ nie zu einem Selbstzweck werden.