Knihobot

Senthuran Varatharajah

    Baba, wie lange fahren wir noch?
    Vor der Zunahme der Zeichen
    Rot (Hunger)
    • Über die Einsamkeit des Körpers und unsere Sprache der Liebe Unsere Sprache der Liebe ist eine kannibalische Sprache. Wir sagen: Ich habe Dich zum Fressen gern. Ich will Dich auffressen. In seinem zweiten Roman erzählt Senthuran Varatharajah zwei Geschichten, die zu einer werden. Die Geschichte eines Jahres, nach einer Trennung, und die Geschichte eines Tages: vom 9. März 2001, an dem A in seinem Haus in Rotenburg B, wie zuvor vereinbart, tötet, zerteilt und Teile von ihm isst. Mit lyrischer Intensität und philosophischer Strenge erzählt »Rot (Hunger)« davon, dass der Mensch, den wir lieben, immer zu weit entfernt ist. Und davon: dass er immer fehlt, auch wenn er vor uns steht. Das ist eine Liebesgeschichte. Mit diesem Satz beginnt der Roman. 

      Rot (Hunger)
    • Durch Zufall beginnen Senthil Vasuthevan und Valmira Surroi ein Gespräch auf Facebook. Er lebt als Doktorand der Philosophie in Berlin, sie studiert Kunstgeschichte in Marburg. Sieben Tage lang erzählen sie sich von ihrem Leben, ohne sich zu begegnen. Ihre Nachrichten handeln von ihren Familien und ihrer Flucht aus Bürgerkriegsgebieten, von ihrer Kindheit im Asylbewerberheim und ihrer Schul- und Studienzeit. Hochreflektiert schreibt Senthuran Varatharajah in seinem Debütroman über Herkunft und Ankunft, über Erinnern und Vergessen und über die Brüche in Biographien, die erst nach einiger Zeit sichtbar werden.

      Vor der Zunahme der Zeichen
    • Baba, wie lange fahren wir noch?

      • 256 stránek
      • 9 hodin čtení

      Dieser Erzählungsband ist das Ergebnis eines ungewöhnlichen Projekts: Jugendliche und junge Erwachsene, die nach Deutschland geflohen sind, schlossen sich mit acht deutschsprachigen Autorinnen und Autoren zu Erzähltandems zusammen. Die einen erzählten ihre Geschichte, die anderen hörten zu und formten daraus literarische Texte. Aus diesen intensiven, über ein Jahr dauernden Begegnungen entstanden 17 Erzählungen über die Flucht nach und durch Europa, über das Ankommen mit seinen Mühen, Erleichterungen und Enttäuschungen, über Träume und die Suche nach Normalität, über den Verlust von Heimat und Familie, aber auch über die Erinnerung an das Grauen von Krieg, Verfolgung und Folter.

      Baba, wie lange fahren wir noch?