Kommt Terrorismus immer von rechts, von links oder von Islamisten? Nein, er kann auch aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Es ist die Geschichte einer Sebastian, 30, verzweifelt am Hunger in der Welt genauso wie an seinen Mitmenschen. Schon während des Studiums in Münster ist er immer wieder auf Unverständnis gestoßen. Jetzt versucht er in Frankfurt, politisch etwas zu bewegen, kämpft für eine gerechtere Welt ohne Hunger, stößt dabei aber an Grenzen und wird belächelt und gemobbt. Schließlich isoliert er sich immer mehr und geht am fehlenden Mitgefühl seiner Mitmenschen fast zugrunde. Dann trifft er eine fatale Entscheidung.
Harald Gesterkamp Pořadí knih (chronologicky)



Ein Mann kehrt nach Jahren in sein westfälisches Heimatdorf zurück und steuert dort auf eine unheimliche Begegnung zu; ein Neo-Dadaist versetzt Bonn in einen Kunsttaumel, den er selbst nicht gutheißt; einem selbstverliebten Besucher eines Wellness-Hotels verpasst ein anderer Gast eine extrem heiße Sauna; zu Weihnachten kramt ein Familienvater seine alte Sex-Pistols-CD heraus; und ein gehörnter Mann will seinen Nebenbuhler mit Hilfe seines Chemiebaukastens zur Strecke bringen. Harald Gesterkamp, Redakteur des Deutschlandfunks, schildert in 20 Stories bizarre Charaktere, denen man nicht unbedingt be gegnen möchte und erzählt Alltäglich-Abseitiges, das eine unerwartete Wendung nimmt und manchmal tödlich endet.
Humboldtstraße Zwei
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Das Schicksal einer deutschen Familie zwischen 1934 und 2014: Erich Plackwitz ist in den Dreissiger Jahren als Richter am Amtsgericht in Jauer, einer Kleinstadt in Schlesien, tatig. Er verachtet Hitler und den Nationalsozialismus, dennoch muss er hilflos zusehen, wie sich Deutschland vom Rechtsstaat immer mehr zum Unrechtsstaat entwickelt. Seine Tochter Elise liebt ihr Elternhaus in der Humboldtstrasse Nr. 2, doch muss sie es nach Schule, Studium und Flakhelferinneneinsatz aufgeben. Nach dem Krieg fasst sie in Westdeutschland Fuss, macht eine Ausbildung und grundet eine Familie. Doch die Sehnsucht nach Schlesien brodelt weiter in ihr. Ihr Sohn Andreas kann das nicht nachvollziehen. Erst als seine Mutter alt ist und mit einer todlichen Krebsdiagnose konfrontiert wird, beginnt er sich fur ihre Lebensgeschichte zu interessieren. Ein altes Kriegstagebuch der Mutter hilft dabei. Zugleich verspurt er Angste, die er sich nicht erklaren kann."