Knihobot

Christof Landmesser

    Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte - 46: Ehe – Familie – Gemeinde
    Eigenanspruch - Geltung - Rezeption
    Ewigkeit im Augenblick
    Gottes Handeln und die Freiheit des Menschen
    Nachdenken über Gott
    • Nachdenken über Gott

      Theologie im Spiel der Disziplinen

      "Das Nachdenken über Gott muss konkret werden. Unser eigenes Gottesverhältnis wird dabei ausdrücklich. So entsteht eine Vielfalt des Nachdenkens über Gott, die sich auch in den Texten der jüdisch-christlichen Tradition spiegelt. Die Disziplinen der wissenschaftlichen Theologie verdanken sich dieser Vielfalt. Eine enzyklopädische Theologie bedeutet immer auch ein Nachdenken über uns selbst und über unsere Welt. Die Vorträge der 22. Jahrestagung der Rudolf Bultmann Gesellschaft für Hermeneutische Theologie e.V. bieten einen aktuellen Ausschnitt dieses gemeinsamen Nachdenkens über Gott (mit Beiträgen von Friedhelm Hartenstein, Eberhard Hauschildt, Bernd Kuschnerus, Andreas Lindemann, Friederike Nüssel, Martin Ohst)." -- Page 4 of cover

      Nachdenken über Gott
    • »Heilige Texte« entstehen nicht einfach. Ihre religiöse Bedeutung entwickelt sich durch das Zusammenspiel von Eigenanspruch, zugeschriebener Geltung und Interpretation. Dies gilt auch für biblische Texte, die innerhalb des Kanons unterschiedlich gewichtet werden. Einige erhalten durch spätere Erinnerungen besondere Bedeutung, während andere in den Hintergrund gedrängt werden. Die Kanonisierung beendet diese komplexen Prozesse nicht; auch in der nachbiblischen Tradition variiert die Bedeutung der Texte über die Zeit. Innerhalb verschiedener Interpretationsgemeinschaften werden biblische Texte durch ihren Gebrauch unterschiedlich bewertet. Diese Dynamiken werden aus verschiedenen theologischen Perspektiven erörtert, sowohl innerhalb der biblischen Texte als auch hinsichtlich ihrer weiteren Rezeption. Die Diskussion umfasst Beiträge von Michaela Bauks, Lukas Bormann, Ingolf U. Dalferth und anderen. Prof. Dr. Andreas Schüle, der Theologie und Altorientalistik studierte und an mehreren Universitäten promovierte, habilitierte sich 2005 an der Universität Zürich. Er wurde 2005 ans Union Presbyterian Seminary berufen und nahm 2012 den Lehrstuhl für Theologie und Exegese des Alten Testaments an der Universität Leipzig an. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Theologie und Hermeneutik des Alten Testaments, zudem verfasst er Beiträge zur Kommentarreihe HERMENEIA.

      Eigenanspruch - Geltung - Rezeption
    • Welche Rolle spielt die sozialwissenschaftliche und sozialgeschichtliche Forschung für die neutestamentliche Wissenschaft? Wie lässt sich das Verhältnis zwischen sozial- und kulturgeschichtlichen Aspekten der antiken mediterranen Welt und ethisch-theologischen Entwürfen des frühen Christentums bestimmen? In exemplarischen Untersuchungen zu familiären und gemeindlichen Strukturen des frühen Christentums und seiner antiken Umwelt wurden diese beiden Fragestellungen auf einer internationalen Tagung im Oktober 2012 an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen konkretisiert. Der Band dokumentiert die Tagungsbeiträge, die historische, sozialgeschichtliche, altphilologische sowie judaistische und theologische Einsichten offenlegen und zueinander ins Verhältnis zu setzen suchen. Mit Beiträgen von: Matthias Becker, Dorothee Dettinger, Troels Engberg-Pedersen, Philip Esler, Christof Landmesser, Andreas Lindemann, Margaret Y. MacDonald, Karen Piepenbrink, Friederike Portenhauser, Michael Satlow, Gerd Theißen. [Marriage – Family – Congregation. Theological and Sociological Perspectives on Early Christian Lifeworlds] Which role does the social-scientific and the socio-historical research play for New Testament science? How is the relationship between social- and culture-historical aspects of the ancient Mediterranean world and ethical-theological schemes of early christianity to be described? In exemplary studies on familial and communal structures of early christianity and its ancient surroundings these two questions were substantiated at an international conference in October 2012 at the Evangelisch-Theologische Fakultät of the University of Tübingen. The volume documents the conference papers, which bare historical, socio-historical, classical philological as well as judaic and theological insights and which attempt to relate these to each other.

      Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte - 46: Ehe – Familie – Gemeinde