Vampire gibt es nicht. Diese These vertritt Marc Degenhardt, ein Ex- Militärpolizist, auch dann noch, als er der schönen Madeleine begegnet. Doch warum will er plötzlich Blut trinken und kann Gedanken beeinflussen? Diesem Irrsinn auf der Spur, begegnet er den Wesen der Nacht und gerät auf einen Weg voller Intrigen. Die Sache wird höchstgefährlich, als Drogen, Gewalt und ein besonderer Holzpflock ins Spiel kommen. Allzu schnell wird deutlich, Vampire glitzern nicht, sie kämpfen um ihr untotes Leben. Als Blutsauger undercover ermittelt Marc zwischen den Fronten.
Die "Mittelhochdeutsche Grammatik" von Hermann Paul ist seit 1881 ein bew�hrtes, von nachfolgenden Kollegen immer wieder aktualisiertes Lehrbuch und Nachschlagewerk f�r den akademischen Unterricht und die Forschung, das in der 20. Auflage (1969) von Ingeborg Schr�bler mit einem neuen Syntax-Kapitel versehen wurde. Die von Peter Wiehl und Siegfried Grosse neu bearbeitete und umgestaltete 23. Auflage (1989) wurde in der vorliegenden 24. Auflage behutsam �berarbeitet: Einige Kapitel wurden gestrafft, so da� Raum f�r Erg�nzungen gewonnen werden konnte; einige Abschnitte wurden zugunsten einer klareren Darlegung umgestaltet; Anregungen der Rezensenten wurden, soweit wie m�glich, ber�cksichtigt, ebenso Ergebnisse der j�ngsten Forschungsliteratur. Der Einleitungsteil behandelt kurz die historische Entwicklung vom Indogermanischen �ber das Germanische zum Deutschen, die r�umliche und zeitliche Gliederung der deutschen Sprache, vor allem die Kennzeichen des Mittelhochdeutschen im Vergleich mit den Nachbarepochen Alt- und Neuhochdeutsch. Ebenfalls von Peter Wiehl wurde die Laut- und Formenlehre, von Siegfried Grosse die Syntax einer sorgf�ltigen �berarbeitung unterzogen. Ausf�hrliche Sach- und Wortregister erm�glichen einen schnellen Zugang zu einzelnen Fragen und Problemen, das umfangreiche, aktualisierte Literaturverzeichnis bietet Hinweise zur weiterf�hrenden Vertiefung.
Ist das Mittelhochdeutsche nun eigentlich eine Fremdsprache, oder nicht? Für viele Studenten stellen die älteren Sprachstufen zunächst eine beträchtliche Hürde dar, die jedoch übersprungen werden will. Über die beste Methode scheiden sich die Geister – und die Dozenten in zwei Lager: entweder nach einem ersten Sprachkurs tendenziell intuitiv unter Zuhilfenahme von Übersetzungen in zweisprachigen Ausgaben, oder systematisch wie beim schulischen Fremdsprachenunterricht, indem das Sprachwissen zunächst streng an eigener Übersetzungsübung geschult wird. Der Partei der Mittelhochdeutsch-Grundkurse, die den steilen und anstrengenden zweiten Weg bevorzugen, stellt die Universal-Bibliothek nun die entsprechenden einsprachigen Textausgaben zur Verfügung, ganz nach dem Muster der Roten Reihe. Die beliebtesten Anfänger-Werke der mittelhochdeutschen Literatur werden in rein mittelhochdeutschem Text (nach den jeweils maßgeblichen Ausgaben) mit einem semantischen und grammatischen Kommentar am Fuß der Seite sowie einem für den Spracherwerb reduzierten Sachkommentar im Anhang geboten. Die Reihe beginnt mit Hartmanns »Armem Heinrich«, der seit langem zum Kernprogramm der Mittelhochdeutsch-Grundkurse gehört.
Hermann Paul, ein einflussreicher Mediävist und Sprachwissenschaftler, gilt als Mitbegründer der junggrammatischen Schule und prägte maßgeblich die deutsche Sprachwissenschaft. Seine systematischen Ansätze führten zu bedeutenden Erkenntnissen in den Bereichen Semantik, Lexikographie und Sprachhistoriographie. Zudem verband er Sprachwissenschaft mit Geschichtswissenschaft, wodurch er diese Disziplin zu einem wertvollen Werkzeug der Kulturforschung machte. Pauls Arbeiten haben nachhaltigen Einfluss auf das Verständnis von Sprache und Kultur hinterlassen.
Treibt wirklich die legendäre Blutgräfin Elisabeth Bathory in der Donaumetropole ihr Unwesen? Oder spielt jemand ein verrücktes Spiel mit den Menschen in der österreichischen Hauptstadt? Ein neuer Fall für den Blutsauger Undercover! Marc reist zusammen mit Kati, Isabel und Roberto nach Wien, um den mysteriösen Ereignissen auf den Grund zu gehen. Schnell wird klar, dass das rätselhafte Auftauchen der Blutgräfin nur die Spitze des Eisbergs ist, da ein ganzes Heer von Vampirjägern herumzuschleichen scheint ...
"Wenn ein klassisches Werk der linguistischen Literatur (und Pauls Buch ist ohne Zweifel ein 'Klassiker') in einer wohlfeilen Studienausgabe neu aufgelegt wird, so wird man fragen dürfen, ob lediglich ein wohlverstandenes wissenschaftshistorisches Interesse Anlaß zu einer solchen Edition gibt oder ob sich, darüber hinaus, auch systematische Aspekte bezeichnen lassen, auf Grund derer dieses Buch sogar für die heutige, (zu Recht) im Kontext der generativen Grammatik geführte linguistische Diskussion interessant sein könnte. Und in der Tat: ein solch systematisches Interesse an Pauls Buch kann durchaus genommen werden ..." Indogermanische Forschungen Bd. 78 (1973)