Regional integration, mass migration, and the rise of transnational organizations challenge traditional citizenship definitions. Rainer Baubock argues that citizenship rights must extend beyond nationality and state territory for liberal democracies to uphold their principles of inclusive membership and equal rights. This work combines theoretical discussions on citizenship rights with comparative policy analyses of naturalization and expatriation in liberal democracies. A key distinction is made between nominal citizenship, which pertains to legal membership status, and substantial citizenship, which addresses the distribution of basic rights within a state. The author identifies three areas where states can become more inclusive: naturalization processes, extending citizenship rights to non-citizens, and admitting immigrants. While Baubock views citizenship as membership in territorially defined states, he contends it should not be limited to the model of national communities. By examining the implications of accepting migrants as members of liberal democracies, Baubock significantly enhances our understanding of citizenship and migration rights. This innovative yet realistic work will resonate with political and sociological theorists, migration researchers, and legal experts focused on migration and naturalization issues.
Rainer Bauböck Knihy





Politische Bildung
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... und raus bist du!
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Wertlose Arbeit
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Migration und die Macht der Forschung
Kritische Wissenschaft in der Migrationsgesellschaft - Mit E-Book
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Der herrschende wissenschaftliche Diskurs über Migration ist in den letzten Jahren zunehmend in Kritik geraten. Vor allem Migrationsforschung als politische Auftragsforschung – so der zentrale Vorwurf - würde Migration vielfach als Problem hervorbringen und somit bestehende gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse verfestigen. Um solchen Tendenzen entgegenzuwirken und emanzipatorische Ansätze in der politischen Auftragsforschung zu fördern, beschritt die Arbeiterkammer Wien einen bislang ungewöhnlichen Weg. Statt Wissenschaftler_innen mit der Beantwortung spezifischer Forschungsfragen zu betrauen, lud sie kritische Migrationsforscher_innen dazu ein, ihrerseits relevante Fragen zu den Themen „Migration“, „Integration“ und „Asyl“ zu formulieren. Es langten schließlich zahlreiche Artikel ein, die etabliertes Wissen über Migration hinterfragen und Alternativen zur gängigen Migrationsforschung aufzeigen. Im Sammelband „Migration – Die Macht der Forschung“ wird eine Auswahl der Beiträge veröffentlicht, die sich sowohl an ein wissenschaftliches als auch nicht-wissenschaftliches Publikum richten. Namhafte Politolog_innen, Soziolog_innen und Bildungswissenschaftler_innen zeigen, wie progressive Migrationsforschung in Österreich gestaltet werden könnte. Die Beiträge eröffnen viele unerwartete Blickwinkel und weisen in die Richtung eines konstruktiven Umgangs mit Migration in der heutigen Gesellschaft.