Tierische Weihnachten – mit Karpfen, Pony, Dackel und der Weihnachtsgans Auguste. Die schönsten Weihnachtsklassiker zum Fest, das seinen Zauber erst dann richtig entfaltet, wenn Mensch und Tier es gemeinsam begehen. Denn wenn der »beste, vollkommenste Superweihnachtskarpfen« noch in der Badewanne schwimmt, wenn die entlaufenen Ponys die alte Kantine in einen Weihnachtsstall verwandeln, wenn die appetitlich fette Gans weder im Gänsehimmel noch auf dem Tisch landet – dann endlich hat alles seine weihnachtliche Ordnung. Was Opernsänger Luitpold Löwenhaupt zum Kauf der Weihnachtsgans Auguste bewegt, stimmt schließlich alle Jahre wieder: »Etwas muss man doch fürs Herze tun!« Mit Texten von Ludvik Askenazy, Vicki Baum, Hans Fallada, Oskar Maria Graf, Janosch, John B. Keane, Herbert Rosendorfer, Erwin Strittmatter und Friedrich Wolf.
Erwin Strittmatter Pořadí knih (chronologicky)







In diesen späten Tagebüchern äußert sich Erwin Strittmatter so offen wie nie zuvor. Mit Anfang fünfzig, in der „besten Zeit seines Lebens“, sieht er sich den Herausforderungen des Alterns gegenüber. Emotionale Krisen, Selbstbefragungen und Zensurkonflikte prägen seine Gedanken. Als kritischer Beobachter verfolgt er die Auflösung der DDR und reflektiert nüchtern über seine Erfahrungen. Er ist ein Dichter, der Gelassenheit anstrebt und die poetische Reflexion beherrscht. In diesen Tagebüchern thematisiert er Ehekrisen, die Entfremdung zu seiner Frau Eva und seine Eifersucht auf die Beziehung seiner Söhne zu ihrer Mutter. Er kämpft mit den Schwierigkeiten des Alterns und sucht im Taoismus geistigen Halt. Trotz seines Rückzugs aus dem öffentlichen Leben bleibt er ein aufmerksamer Zeitgenosse. Eine zentrale Frage, die ihn beschäftigt, ist seine frühere Parteigläubigkeit; er glaubt nicht mehr an Utopien und zieht ein nüchternes Fazit: „Ich ernte, was ich anbaute.“ Emotionslos registriert er die Auflösung der sozialistischen Welt und wertet die Umbruchprozesse von 1989/90 als Konsequenz der verfehlten DDR-Politik. Seine Notizen dokumentieren eindrucksvoll die hektischen Ereignisse dieser Jahre, während seine Naturbeobachtungen ihm Gelassenheit und poetische Leichtigkeit verleihen.
Best of Erwin Strittmatter
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Zeitchen vergeht ...
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Strittmatters „Geheimwelt“ Erwin Strittmatter nannte seine Tagebücher eine „kleine Heimat“. Mit der Schilderung seines Tagwerks in Schulzenhof legte er eine „zweite Spur“ seines Lebens, der man ablesen kann, wie er alles dem Werk unterordnete, zum kritischen Beobachter der erstarrenden Verhältnisse in der DDR wurde und zum eigensinnigen Denker. So entsteht ein nuancenreiches Selbst- und Zeitporträt – ein Glücksumstand für Literatur und Leser. „Die Tagebücher zeigen den Autor als ringenden, verletzbaren Menschen.“ Thüringische Landeszeitung
Der Laden. Tl.2
- 503 stránek
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Der Laden - 2. Teil - Erfolgreich verfilmt mit Cosma Shiva Hagen - bk1537; Aufbau Verlag; Erwin Strittmatter; pocket_book; 1998
Der Laden. Tl.1
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"Die Welt ist voller Geheimnisse. Wenn ich älter bin, werde ich sie ergründen." Ein folgenschwerer Tag ist jener 15. Juni 1919 für Esau Matt: Die Familie zieht um, von einem Niederlausitzer Heidedorf in ein anderes, nach Bossdom. "Brod-, Weissbäckerei, auch Colonialwarenhandlung" steht über dem Laden, den die Eltern mit nichts als Geborgtem erworben haben. Von nun an wird Esau Bäckersch Esau sein und bleiben, und der Laden wird tyrannisch in den Familienfrieden eingreifen. "Seit mein Buch Der Laden erschien, wird in meiner Heimat nachgeforscht: Wer ist wer? Und man kommt dabei zu falschen Schlüssen und behauptet, ich hätte diesem und jenem und solchen etwas angedichtet, was sie nicht getan haben. Und sie bestehen darauf, daß sie die im Roman vorkommenden Leute erkennen, vor allem sich selber. Und es kommen Leserbriefe, in denen angefragt wird, wieviel Prozent von dem, was ich aufschrieb, auf Wahrheit beruht, und wieviel Prozent erdichtet, um nicht zu sagen erlogen, sind. Ich antworte diesen Lesern hiermit: Wahrlich, ich sage euch, dieses Buch da und dieses Buch hier enthalten neunzig Prozent Wahrheit und zehn Prozent Erlogenes. Ich sage absichtlich Erlogenes, weil jene Leser den Unterschied zwischen Dichtung und Lüge nicht anerkennen." Erwin Strittmatter
Für meine Schulzenhof-Freunde
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Du liebes Grün
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