Knihobot

Olaf Bröcker

    So bleibt mir nur die Hoffnung
    Stille - ein anderes Lebensgefühl?
    Der Block an der Bahn
    • Der Block an der Bahn

      Ein Roman über das KZ Vechta

      • 180 stránek
      • 7 hodin čtení

      Vom Juli 1933 bis zum März 1935 existierte in Vechta eines der frühen Konzentrationslager des nationalsozialistischen Deutschland. Es diente - wie alle Konzentrationslager zu Beginn der Machtergreifung ­- der Inhaftierung politischer Gefangener aus dem hiesigen Raum. Als der politische Widerstand gegen das Nazi-Regime rasch gebrochen war, hatte es keine Funktion mehr und wurde aufgelöst. Auf diesem historischen Hintergrund entwickelt Olaf Bröcker ein fiktives Romangeschehen um den stellvertre-tenden Anstaltsleiter Wilhelm Bramlage. Orte und Wege entsprechen den historischen Begebenheiten der Stadt Vechta in diesen Jahren.

      Der Block an der Bahn
      5,0
    • So bleibt mir nur die Hoffnung

      Roman über das Leben von Jugendlichen im Nationalsozialismus

      • 516 stránek
      • 19 hodin čtení

      Zwei Jahre lang forschten 20 Schüler und Schülerinnen unter Anleitung von Olaf Bröcker in einem Projekt, in dem sie die Rollen von Jugendlichen zur Zeit des Nationalsozialismus übernahmen. Diese fiktive Gymnasialklasse spiegelte die damaligen Gegebenheiten in Vechta wider, mit einem Fokus auf Religion und einer Vielzahl von Bauernfamilien. Jede Rolle war konfliktbeladen, sowohl politisch als auch familiär, und der Satz „Nicht alle werden überleben, aber wer sterben wird, wissen wir noch nicht!“ begleitete die Gruppe. Der Tod wurde für einige Figuren zur Realität, was die Notwendigkeit unterstrich, sich mit den damaligen Umständen auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzung durchbrach die gängigen Täter-Opfer-Schemata und förderte ein tieferes Verständnis für gesellschaftliche Entscheidungen. In einer Zeit, in der der Geschichtsunterricht oft verkürzt wird, war das Projekt besonders wertvoll. Zufällig fiel es mit dem Erstarken rechter Kräfte zusammen, was die Relevanz der Thematik erhöhte. Die Zeitzeugin Anita Krüger ermutigte die Jugendlichen, ihre Freiheiten aktiv zu nutzen, was besonders während des mehrtägigen Aufenthalts in der KZ-Gedenkstätte Ravensbrück deutlich wurde. Die Schüler integrierten die Fakten aus der Ausstellung in ihre Rollen und entwickelten eigene Vorträge und Rollenspiele, die den Höhepunkt des Projekts darstellten.

      So bleibt mir nur die Hoffnung