Siegward Lönnendonker Pořadí knih (chronologicky)



Dieser zweite Band zur Geschichte der Freien Universität Berlin geht auf eine einzelne Disziplin ein: die Geschichtswissenschaft. Autoren und Autorinnen, die an der Entwicklung der Forschung selbst Anteil hatten und aus ihrem Erfahrungsschatz berichten können, drücken ihren persönlichen Standpunkt aus. Die Beiträge behandeln die Geschichte des Fachs Alte Geschichte (Ernst Baltrusch), das Friedrich-Meinecke-Institut Mittelalterliche Geschichte (Dietrich Kurze / Knut Schulz), das Fach Neuere Geschichte am Friedrich-Meinecke-Institut (Henning Köhler), Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der FU von1955-2007 (Wolfram Fischer) und um Berlin als Vorort der Sozial- und Gesellschaftsgeschichte (Jürgen Kocka).
Macht und Ohnmacht der Studenten
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Eigentlich überfällig - eine überarbeitete Neuausgabe der vor 20 Jahren erschienenen, damals weit verbreiteten "Kleinen Geschichte des SDS" (BA 7/78, 214), die kenntnisreich die bewegte Geschichte des Studentenverbandes von der Gründung 1946 bis zur Selbstauflösung 1970 dargestellt und jetzt auch neuere Erkenntnisse aus seitdem veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten und Stasi-Akten einbezieht. Die wissenschaftliche Arbeit von W. Albrecht: "Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS)" (ID 13/95) ist insofern nicht vergleichbar, als sie vor der Phase der Studentenbewegung abschließt. Der vorliegende Titel ist aufschlußreich ebenso zur Geschichte der SPD wie zur Veränderung der politischen Kultur in der BRD und durchaus von aktuellem Interesse, zumal Überreste der "Achtundsechziger" inzwischen in der Bundesregierung angekommen sind. (2) (Ingrid Wrase)