Hund, Katze, Eichhörnchen und Bienen sind niedlich und jedes Kind mag sie gern. Aber es gibt auch viele Tiere, die keinen Schönheitswettbewerb gewinnen und sich ohne Kuschelfaktor durchs Leben kämpfen: Sie sind schleimig, gruselig, unheimlich oder einfach ekelerregend. Für ihr und unser Überleben leisten diese Tiere aber dennoch Unglaubliches. Geier bewahren uns vor fiesen Krankheitserregern. Ein kleiner Krebs erzeugt bei Bedrohungen einen lauten Knall, der sogar U-Boot-Kapitäne alarmiert und Glas springen lässt und das von schleimigen Blutegeln produzierte Hirudin hemmt Entzündungen und lindert Schmerzen. Grund genug, diesen und weiteren heldenhaften Tieren eine Bühne zu geben und ihre herausragenden Talente und Eigenschaften zu würdigen. Noch dazu: Specials wie "Die tödlichsten Tiere der Welt". Ein spannendes Sachbuch für Kinder ab 8 Jahren mit verblüffenden Statistiken und einzigartigen Grafiken, die im Kopf bleiben und zum Nachdenken anregen.
Katja Trippel Knihy


Die Landlust-Illusion enttarnt Draußen auf dem Land, zwischen Rüben und Rhododendren, ist die Welt eine bessere? Von wegen! Nur die Stadt bietet angesagte Kneipen und Kinderkrippen, Jobs und Junkfood ebenso wie Biogemüse, Bus und Bahn und Bibliotheken. Mögen uns noch so bunte Hochglanzmagazine in Millionenauflage ein Landidyll vorgaukeln – die Realität sieht anders aus: von Vielfalt und Flexibilität keine Spur. Barbara Schaefer und Katja Trippel lieben das urbane Gewusel so sehr wie die stille Parkbank. Sie wohnen mittendrin – und sie singen das Hohelied auf ein Leben in der Stadt.