Knihobot

Günter Gödde

    1. leden 1946
    Psychodynamisch handeln lernen
    Leiden und Lebenskunst
    Supervision in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie
    Entwicklungslinien psychodynamischer Psychotherapie
    Therapieziel Selbstsorge
    Verletzungspotenziale
    • Verletzungspotenziale

      Kritische Studien zur Vulnerabilität im Neoliberalismus

      • 231 stránek
      • 9 hodin čtení

      Seit der neoliberalen Wende ab den 1970er und 1980er Jahren verändern sich soziale und individuelle Verletzbarkeiten. Die Autor*innen des interdisziplinären Bandes zeigen, wie Optimierungsformen und Vulnerabilitäten miteinander verknüpft sind und moderne Gesellschaften prägen. Der Begriff der Verletzungspotenziale verweist auf Gefährdungen, Risiken und Krisen sowie auf den machtförmigen Zugriff auf vulnerable Dynamiken. Vulnerabilität wird als sozial konstitutives, kontextabhängiges und sich stets ausdifferenzierendes Phänomen betrachtet. Aus psychoanalytischer, bildungs-, geschlechter- und gesellschaftstheoretischer Perspektive wird deutlich, wie stark moderne Gesellschaften von Optimierung als Subjektivierungsform und Vergesellschaftungsmodus beeinflusst sind und welche Vulnerabilitäten dadurch entstehen oder verstärkt werden. Die Beiträge behandeln verschiedene Aspekte, darunter die Kritik der Verletzbarkeit und der Optimierung, die Formierung von Vulnerabilität in der Pädagogik, die Auswirkungen von Unsicherheit und Angst sowie die Herausforderungen in der Arbeitswelt. Weitere Themen sind die feministische Kritik der neuen Frauenbewegung, Selbstoptimierung versus Selbstsorge und psychoanalytische Untersuchungen zu psychischen Verarbeitungen von Selftracking. Der Band bietet somit einen tiefen Einblick in die komplexen Wechselwirkungen zwischen Optimierung und Verletzbarkeit in der Gegenwart.

      Verletzungspotenziale
    • Selbstsorge ist keine egozentrische Praxis der Nabelschau. Sie hat mit Selbsterkenntnis und Selbstgestaltung sowie mit Selbstfürsorge und Selbstkontrolle zu tun. Selbstsorge berührt nicht nur den individuellen Umgang mit sich selbst, sondern auch die Beziehungen zu anderen Menschen und zur Welt. Sie gehört seit der Antike zu einem philosophischen Programm der Lebenskunst. Auch jede professionelle Therapie ist mit Fragen der Selbstsorge konfrontiert, wenn es etwa darum geht, wie die Patient*innen mit sich selbst umgehen und ob sich die Therapierenden zu intensiv oder zu wenig für ihre eigene Gesundheit interessieren. Die Autoren geben anhand von Modellen der Balance, des Rhythmus und der Resonanz ihre schlüssigen und hilfreichen Antworten.

      Therapieziel Selbstsorge
    • Leiden und Lebenskunst

      Biographisch-philosophische Studien zu Krisen, Therapien und Wandlungen

      Individuelle Überlegungen zur Lebenskunst bieten Orientierungen und Strategien im Umgang mit Krisenerfahrungen in prekären Zeiten. Wer Studien zu Krankheiten und Leidenserfahrungen, Therapien und Wandlungen betreibt, der verschränkt mithin die Lebenskunstmodelle mit den Biographien bedeutender Persönlichkeiten und verdeutlicht damit, wie wichtig der biographische Entstehungskontext für die Modelle ist. Den zentralen Gesichtspunkt bildet dabei die explizite oder implizite Innenperspektive auf die Lebenskunst, auf die mit ihr verbundenen Kategorien und Prozesse, Organisationsformen und Institutionalisierungen und damit auf die Wandlungen und Strukturen ihrer Theorien und Praktiken eines gelungenen Lebens, auf die Erzeugung von Sinn und Glück, den Aufbau von Identität und den Umgang mit den anderen und der Welt. Die hier präsentierte Auswahl an bedeutenden Autorinnen und Autoren der Moderne - von Michel de Montaigne bis Martha Nussbaum - belegt, dass der Ausgangspunkt für Überlegungen zur Lebenskunst in ihren körperlichen, psychischen, sozialen oder kulturellen Krisen bzw. "Krankheiten" oder Leidenserfahrungen besteht, die wiederum spezifische Lebenskünste zur Folge haben.

      Leiden und Lebenskunst
    • Psychodynamisch handeln lernen

      Grundlinien Psychodynamischer Psychotherapie für Ausbildung und Praxis

      Im psychodynamischen Prozess werden Möglichkeitsräume für neue Beziehungserfahrungen eröffnet, was die Therapie als offenen und wenig strukturierten Dialog charakterisiert. Die Autor*innen befassen sich mit dem komplexen Wechselspiel zwischen wissenschaftlicher Theorie und professioneller Praxis, insbesondere im Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung, dem Aufbau des Arbeitsbündnisses sowie der Arbeit am Widerstand im intersubjektiven Geschehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung therapeutischer Kompetenzen in Supervision und Gruppenselbsterfahrung. Zudem werden eindrückliche kasuistische Beispiele und die spezifische Handhabung therapeutischer Prozesse bei Prokrastination, Depressionen, schweren Persönlichkeitsstörungen und Psychosen behandelt. Abschließend werden Beiträge zur Erforschung psychodynamischen Handelns präsentiert. Mit seinem praxisorientierten Fokus stellt das Buch eine wichtige Ergänzung zu einem bereits erschienenen Band dar. Die Vielfalt der Perspektiven und Erfahrungen der Autor*innen bereichert das Verständnis psychodynamischer Therapie und bietet wertvolle Einblicke für Fachleute in diesem Bereich.

      Psychodynamisch handeln lernen
    • Mathilde Freud

      • 429 stránek
      • 16 hodin čtení

      Mathilde Freud - Sigmund Freuds Tochter in Briefen und Selbstzeugnissen - bk2002; Aufbau Verlag; Günter Gödde; pocket_book; 2005

      Mathilde Freud
    • Seit dem Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes ist die Therapieausbildung erstmals staatlichen Regelungen und Prüfungen unterzogen. Somit sind alle Ausbildungsstätten stärker als in der Vergangenheit mit den Fragen der Stoffvermittlung konfrontiert. Während etwa Schullehrer über umfangreiches Material zur Unterrichtsgestaltung verfügen, sind Lehrende im Bereich der Psychotherapie meist auf sich alleine gestellt und arbeiten mit selbsterstellten Unterrichtsmaterialien. Dieses Buch hilft ihnen, ihre Seminare und Unterrichtseinheiten interessant, reflektiert und so erlebnisnah wie möglich zu gestalten. Die Empfehlungen basieren auf den Theorien maßgeblicher Psychotherapeuten und berücksichtigen zudem die neuen Konzepte der Diagnostik und Therapietechnik. Sie geben Aufschluß über das »Wie« der Vermittlung, wobei besonders geeignete klinische Beispiele den Stoff veranschaulichen. Gegenstand des Werkes ist die Tiefenpsychologie, die sich im Zuge der neuen gesetzlichen Regelungen als eigenständiges Verfahren neben der analytischen Psychotherapie und der Verhaltenstherapie etabliert hat. Gegenwärtig ist sie das am häufigsten praktizierte Richtlinienverfahren, und ihre Relevanz wird in Zukunft noch zunehmen.

      Tiefenpsychologie lehren - Tiefenpsychologie lernen