Knihobot

Sven Günther

    Philippika Marburger Altertumskundliche Abhandlungen - 26: "Vectigalia nervos esse rei publicae"
    Marburger Beiträge zur Antiken Handels-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte 38, 2020
    Marburger Beiträge zur Antiken Handels-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte 37, 2019
    Vertrauen und Vertrauensverlust in antiken Gesellschaften
    • Eine interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Betrachtung der Phänomene Vertrauen und Vertrauensverlust in antiken Gesellschaften. Vertrauen und Vertrauensverlust sind nicht nur im modernen Diskurs allgegenwärtig, sondern stellen überzeitlich bedeutsame Phänomene dar, die insbesondere auch für das Verständnis antiker Gesellschaften wichtig sind. Die Beiträge des Tagungsbandes widmen sich diesem komplexen Themenfeld erstmals systematisch aus interdisziplinär altertumswissenschaftlicher Perspektive. Ausgehend von grundsätzlichen Konzeptionen des Vertrauens in der griechischen wie der römischen Welt werden Fragen nach den Umständen und Bedingungen der Vertrauenserosion ebenso betrachtet wie die Dimensionen und Auswirkungen verlorenen Vertrauens.

      Vertrauen und Vertrauensverlust in antiken Gesellschaften
    • Philippika Marburger Altertumskundliche Abhandlungen - 26: "Vectigalia nervos esse rei publicae"

      Die indirekten Steuern in der Römischen Kaiserzeit von Augustus bis Diokletian

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      Die Studie beschäftigt sich mit den vectigalia, sogenannten indirekten Steuern, in der Römischen Kaiserzeit. Ausgehend von einer heterogenen Quellenlage sowie von sehr disparaten Wertungen dieser Überlieferung in der umfangreichen Forschungsliteratur wird zunächst eine tragfähige Definition für den Begriff vectigal / vectigalia herausgearbeitet und dieser gegen den Begriff tributum / tributa, sogenannte direkte Steuern, abgegrenzt. Auf dieser Grundlage werden anschließend die vier großen innerrömischen vectigalia – die Erbschaftssteuer (vicesima hereditatium), die Freilassungssteuer (vicesima libertatis vel manumissionum), die Verkaufssteuer (centesima rerum venalium) und die Sklavenverkaufssteuer (quinta et vicesima venalium mancipiorum) – sowie einige kleinere, nur zeitweilig erhobene Abgaben untersucht. Durch die Erfassung, Aufarbeitung und Auswertung der disparaten archäologischen, epigraphischen, juristischen, numismatischen und literarischen Überlieferung wird der Charakter der einzelnen Steuern in ihrer Gesamtheit sowie in Einzelfragen deutlich gemacht. Ein Schwerpunkt bildet hierbei insbesondere die Analyse der Wechselwirkungen mit Politik, Verwaltung, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft, welche die Kontextbezogenheit der jeweiligen Steuer im Imperium Romanum erweist.

      Philippika Marburger Altertumskundliche Abhandlungen - 26: "Vectigalia nervos esse rei publicae"