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Gerhard Brandl

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    Nicht mehr und nicht weniger
    Mitmenschlichkeit kann uns heilen
    • Mitmenschlichkeit kann uns heilen

      • 224 stránek
      • 8 hodin čtení

      Gesundheit und Wohlbefinden sind eng mit dem zwischenmenschlichen Umgang verbunden. Heilung geschieht durch die Hinwendung zum Nächsten, wobei Ergänzung über Begrenzung steht. Ausgrenzung und Absonderung sind Strategien, die wir uns nicht mehr leisten können. Ohne neue Impulse droht ein neurotischer Wiederholungszwang. Auch Übergewicht kann als Krankheit erkannt werden, oft als Folge einer unbewussten psychosozialen Unterernährung in der Kindheit. Erst Begegnungen auf Augenhöhe können das Elend beenden. Der Mangel sollte als Chance betrachtet werden, um den Dialog neu zu beleben. Dies erfordert die Bereitschaft, eigene Hilfsbedürftigkeit zu erkennen und die Kunst der Annäherung zu erlernen. Der Autor nutzt die Individualpsychologie von Alfred Adler und veranschaulicht den Lernprozess mit praktischen Beispielen. Die Themen umfassen die Diagnose von Mangel als Chance, die Rolle der Psychotherapie, die Bedeutung von Selbstsein und Aufgeschlossenheit, sowie den Umgang mit Grenzerfahrungen. Zudem wird die Kunst der Annäherung und der Wert von Kommunikation thematisiert. Abschließend wird die Frage nach Mitmenschlichkeit aufgeworfen. DDr. Gerhard Brandl, Psychotherapeut und Autor, bringt seine umfassende Erfahrung in Philosophie, Theologie, Psychologie und Erziehungswissenschaft ein.

      Mitmenschlichkeit kann uns heilen
    • Nicht mehr und nicht weniger

      • 194 stránek
      • 7 hodin čtení

      Es geht hier um ein notwendiges Sich-zur-Wehr-Setzen gegen heutige Vermassung, Künstlichkeit, das Berechenbare, und zwar zu Gunsten von Selbstsein. Aber nicht systematisch, Schritt für Schritt, lässt sich ein solcher umfassender schöpferischer Neuanfang bewerkstelligen, sondern eigentlich nur durch eine kritische Auseinandersetzung mit Vorhandenem – als eine Selbstgestaltung, die jedoch keineswegs individualistisch vor sich geht. Sie erfolgt dadurch, dass jemand sich von Konventionen und Trends frei macht, um gleichzeitig dem Nächsten in einer gemeinsamen Not beizustehen. Durch immer neue originelle Ansätze wird der Leser im Interesse der heute vielfach vernachlässigten seelischen Gesundheit vom Autor als Person in Verantwortung beschworen. Eine psychosoziale „Klimaverbesserung“ ist in dieses wichtige Anliegen mit eingeschlossen. Wenn der neurotische Leidensdruck in einem diesbezüglichen Rückstand wurzelt, gilt es, die hier erhobene Forderung: „Werde, der Du sein kannst“ – sofern mitmenschliches Zusammen sein damit unlösbar verbunden ist, in die Tat umzusetzen.

      Nicht mehr und nicht weniger