Raphael Müller, der schwerbehinderte „postmoderne Chillosoph“, hat eine laute Stimme, kann aber nicht sprechen. Er kann nur brüllend und schreiend auf sich aufmerksam machen. Manchmal durchzucken ihn epileptische Anfälle, und ohne den Rollstuhl geht gar nichts. Aber der junge Mann kann sich dank gestütztem Schreiben ausdrücken, und wie! Nachdem er mit seinem Buch „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ einen Bestseller gelandet hat, präsentiert er nun sein neustes Oeuvre. Es ist schlicht wunderbar geworden. Das Buch „Osteraugen“ bietet etwa 16 Kurzgeschichten zu verschiedenen Menschen, Tieren und Gegenständen, die in direktem Zusammenhang zur biblischen Ostergeschichte stehen. Raphael denkt und fühlt sich ein in: Die Engel. Den Esel. Den Olivenbaum. Den Holzbalken. Den Bediensteten des Hohenpriesters. Thomas. Petrus. Maria. Einen römischen Soldaten. Simon, den Lastenträger. Einen Gärtner. Ezra, den Studenten. Kaiphas. Und Pilatus. Wie er das tut, ist absolut ungewöhnlich, ist außerordentlich, ist ganz einfach sensationell – und das mit einer Empathie und einer Zuspitzung, die ihresgleichen suchen.
Raphael Müller Pořadí knih (chronologicky)
Tato autorka zkoumá hluboké otázky života, hledá smysl v každodenních momentech a sdílí své úvahy o existenci. Její psaní je inspirováno vírou v božské zásahy a nadějí na budoucnost plnou radosti. Prostřednictvím svých textů nabízí čtenářům jedinečný pohled na životní výzvy a krásu lidského ducha. Autorka se věnuje čtení a psaní jako způsobům, jak obohacovat svůj svět a sdílet své myšlenky s ostatními.


So etwas hat man zuvor noch kaum je gesehen, kaum gehört, kaum gelesen: Dieses Buch wurde geschrieben von einem heute 14-jährigen Jungen. Raphael ist wegen eines vorgeburtlichen Schlaganfalls Autist und Epileptiker, kann nicht reden, sondern nur Laute von sich geben. Seit der Geburt sitzt er schwerstbehindert im Rollstuhl, hat aber einen enormen IQ, ist gläubig und konnte - ohne jeden Unterricht - bereits als Kleinkind lesen und schreiben. Was man aber erst herausfand, als er etwa 6 Jahre alt war. Bis dorthin glaubten alle, auch die Ärzte, er sei richtiggehend "blöde". Dank gestütztem Schreiben kann er nun, seit er 7 ist, Gedichte und ganze Romane schreiben, geht aufs Gymnasium und wird oft auch an die Universität Augsburg eingeladen, wo er sich von den Studenten "interviewen" lässt. Alle staunen. Sein Buch ist wunderbar, es ist quasi der Bericht aus einer anderen, uns normalerweise völlig verborgenen Welt. Es sind Texte aus einem Paralleluniversum, eindringlich, nah, existenziell. Selten konnte jemand mit seinen Worten eine derartige Brücke bauen. Eine Offenbarung!