Austrian Studies: Literaturen und Kulturen
ine Einführung. Anlässlich der Emeritierung von Roland Innerhofer


ine Einführung. Anlässlich der Emeritierung von Roland Innerhofer
Österreichischer Identitätsdiskurs, individuelles und kollektives Gedächtnis in der Nachkriegszeit
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie der österreichische Diskurs über Identität das individuelle und kollektive Gedächtnis in der Nachkriegszeit prägte. Die Analyse konzentriert sich auf die österreichische Literatur- und Kulturzeitschrift Plan, die von Otto Basil von 1945 bis 1948 herausgegeben wurde. Die Arbeit untersucht, wie Zuschreibungen zur österreichischen Identität sowie die Annahme, dass Österreich im Zweiten Weltkrieg ein Opfer war, den Diskurs über Identität in Österreich formten. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie sich der Diskurs über Identität im politischen Kontext manifestierte und welche Konsequenzen dies für die Literatur und die literarische Szene hatte.