Knihobot

Johannes Vincent Knecht

    Das Jahr des jungen Landwirts
    Fett, das nicht kalt wird
    Romanische Kapitelle und ihre ornamental-figürliche Vieldeutigkeit
    Verus Filius Dei Incarnatus
    • Verus Filius Dei Incarnatus

      The Christologies of Paulus II of Aquileia, Benedict of Aniane, and Agobard of Lyon in the Context of the Felician Controversy

      • 199 stránek
      • 7 hodin čtení

      In dieser Studie argumentiert Johannes Knecht, dass die karolingischen Reaktionen auf die Christologie von Felix von Urgel und Elipandus von Toledo ernst genommen werden sollten. Knecht schlägt vor, dass man in den Werken von Paulinus II. von Aquileia, Benedikt von Aniane und Agobard von Lyon eine umfassende und tiefgehende Auseinandersetzung mit der Christologie von Felix und Elipandus findet. Besonders im Kontext des breiteren hispanischen und fränkischen theologischen Milieus ist die Schlussfolgerung gerechtfertigt, dass der Felicianismus eine Form des Arianismus oder Nestorianismus darstellt. Bezüglich der eigenen Christologien der Karolinger legt Knecht nahe, dass eine neo-chalcedonische Lesart von Chalcedon ihr christologisches Programm inspiriert hat und dass Versuche unternommen werden, 'zyrillische' Beschreibungen und Verständnisse von Christus mit den Empfindungen der Westler zu vereinen – eine besonders starke Loyalität gegenüber Denkern wie Augustinus, Hilarius und Fulgentius. Es werden die Eigenheiten jedes Denkers in ihrem eigenen Recht hervorgehoben und diskutiert und gezeigt, wie ihre spezifischen Methoden eingesetzt werden, um der felicianischen Vorstellung entgegenzuwirken, dass Christus, secundum humanitatem, als adoptivus Filius Dei betrachtet werden sollte.

      Verus Filius Dei Incarnatus2022
    • Das menschliche Sehen ist geneigt, ungegenständliche Formangebote zur Anschauung von Augen und Gesicht zu ergänzen. Derartig changierende dynamische Wahrnehmungen, in denen der Betrachter zugleich zum Betrachteten wird, sind augenblicklich evident, zugleich aber flüchtig und unverbindlich. Entsprechend schwierig erscheint ihre fotografische Darlegung und argumentative ?Feststellung?. 0Während der künstlerische Umgang mit Wandelformen zum bekannten Repertoire der Moderne gehört, ist er als Bildstrategie des Mittelalters bisher nicht allgemein beschrieben worden. Auf Basis einer breiten Auswahl vermeintlich vegetabiler Kapitelle der europäischen Romanik kann die vorliegende Arbeit zeigen, dass der spielerische Übergang vom Ornament zur Figürlichkeit zu den grundlegenden und weit verbreiteten Gestaltungskonzepten des Hochmittelalters gehört. Dabei gelingt der Nachweis, dass es sich bei den ambivalenten Wahrnehmungseffekten keineswegs um beliebige Assoziationen heutiger Beobachter, sondern um den so experimentierfreudigen wie planvoll kalkulierten Vorsatz der Bildkünstler selbst handelt

      Romanische Kapitelle und ihre ornamental-figürliche Vieldeutigkeit2021
    • Fett, das nicht kalt wird

      Zur Gegenwärtigkeit des Joseph Beuys

      • 110 stránek
      • 4 hodiny čtení

      Der vorliegende Band soll durch einige Nachträge, Anmerkungen und Fragmente die eklatante Leerstelle einer fruchtbaren Beuys-Rezeption nur markieren, vielleicht auch erhellen und erkunden, nicht aber ausfüllen. Er bildet das Resultat einer längeren Sammlertätigkeit in studentischen und künstlerischen Kreisen und erweist Beuys mindestens dadurch Reverenz, dass er das Disparate affirmiert und dabei die hedonistische Grenzgängerschaft zwischen Theorie und Praxis erprobt.0Die Leserinnen und Leser erwarten wissenschaftliche und essayistische Texte, die alte und grundsätzliche Fragen zu Beuys umkreisen, übersehene Bezüge und Kontexte herstellen und vermeintlich bekannte Werke ? etwa die unausdeutbaren 7.000 Eichen oder den hermetischen Blitzschlag auf Hirsch ? neuen Deutungsbemühungen unterziehen. Dazwischen stehen künstlerische und dokumentarische Fotografien, deren Bezug zum Künstler ebenso aufdringlich wie unnachweislich bleibt.0Autorinnen und Autoren: Sabine Bartelsheim, Elke Boll, Johannes Vincent Knecht, Niels Münzberg, Karl Neuffer, Marc Sander und Raimund Stecker

      Fett, das nicht kalt wird2021