Osud Christiane F. znají miliony čtenářů po celém světě. Vyrůstali s drásavou výpovědí třináctileté německé narkomanky o pekle závislosti na heroinu a prostituci. Kniha My děti ze stanice ZOO a stejnojmenný film z ní udělaly celebritu a změnily zásadně její život. Po pětatřiceti letech se Christiane Felscherinow nechala přesvědčit novinářkou Sonjou Vukovic, aby vyprávěla, co bylo potom. Procházíme spolu s Christiane jejím bojem se závislostí na drogách, pobytem ve vězení, ale také setkáními s legendami amerického rocku a evropské literatury, šťastnými roky v Řecku a největším darem – narozením syna Philippa. Jaký je dnes život Christiane F. Jakou cenu zaplatila za životní selhání i mediální slávu? Sama říká: „Třicet pět let, a ještě jsem neumřela. Koho by kdy napadlo, že se dožiju jednapadesáti let?“
Sonja Vukovic Knihy





In Deutschland leiden immer mehr junge Menschen an Essstörungen, darunter Anorexie und Bulimie. Sonja Vukovic, die dreizehn Jahre lang mit diesen Erkrankungen kämpfte, stellt sich mutig ihrer Vergangenheit. Ihre eindringliche Erzählung offenbart die Schrecken einer Essstörung, die sie beinahe das Leben kostete. Vukovic führt uns an die Grenze zwischen Rausch und Krankheit und zeigt, wie sie den Weg zu einem gesunden, glücklichen Leben fand. Ihre fesselnde Schreibweise zieht die Leser in ihren Bann und lässt sie gespannt auf den weiteren Verlauf ihrer Geschichte warten. Zwischen Scheitern und Sehnen, Verzweiflung und Hoffnung bricht sie Tabus und gibt Betroffenen neuen Mut. Sie kritisiert eine Gesellschaft, die Süchtige verachtet, während sie gleichzeitig dem Rausch huldigt. Vukovic ist eine erfahrene Journalistin, die für renommierte Medien wie „Die Welt“, „stern.de“ und „Spiegel“ arbeitet und bereits mit dem „Grimme Online Award“ sowie dem „Axel-Springer-Preis“ ausgezeichnet wurde. Ihr internationaler Bestseller „Christiane F. - Mein zweites Leben“ erschien 2013. Zudem gründete sie die „F. Foundation“ zur Suchtprävention und -aufklärung und arbeitet an weiteren Büchern. Heute lebt sie in Berlin und ist Mutter einer Tochter.
Die Autobiografie von Christiane Felscherinow „Mein zweites Leben“, ist nicht nur eine Fortsetzung der Geschichte des weltberühmten Mädchens Christiane F. vom Bahnhof Zoo, sondern auch erstmalig der Versuch des Portraits einer Langzeitabhängigen. Die Co-Autorin Sonja Vukovic begleitete Christiane Felscherinow drei Jahre lang und schaffte es dabei, Wesen und Sprache der Protagonistin authentisch einzufangen. Dazu gehört auch die Sprunghaftigkeit, die sich in den Kapiteln spiegelt. Das Buch „Mein zweites Leben“ bricht bewusst mit dem Titel. Es gibt ein zweites Leben: die einzige Chance, die Christiane Felscherinow jemals genutzt hat. Aber dieses Leben ist nicht ihres, sondern das ihres Sohnes. Die Kapitel, in denen sie ihr Leben erzählt, bilden also keine chronologische Abfolge ihrer Geschichte, sondern handeln von vergebenen Chancen, zurückgewiesener Liebe, Flucht in die Abhängigkeit und neuer Hoffnung. Der Stempel „Christiane F.“ auf dem Buch ist Symbol jener Stigmatisierung, mit der Christiane Felscherinow ihr Leben lang zu kämpfen hatte. Ihre Berühmtheit aus „Wir Kinder von Bahnhof Zoo“ war in der Rückschau für sie eher Fluch als Segen. Das zweite Buch räumt mit der Illusion eines Happy Ends und der fast schon romantischen Geschichte des Mädchens auf. Es zeigt nicht zuletzt, dass Abhängigkeiten – in welcher Form auch immer – nicht einfach zu lösen sind.
Viele Eltern fühlen sich gefordert und ratlos: Das Internet nimmt immer mehr Raum im Leben ihres Kindes ein, Kiffen und sogar Essstörungen scheinen heutzutage ganz normal zu sein, Alkohol ab 13 kein Grund mehr, sich aufzuregen. Aber was ist noch liberal, was fahrlässig? Wie viel Autorität muss sein? Welche Verbote machen es schlimmer? In ihren Fallgeschichten lässt Vukovic Menschen zu Wort kommen, die keine Lobby haben und fast nirgendwo Gehör finden: Väter und Mütter suchtkranker Kinder. Sie zeigt das Leid der Familien - und wie sie heilen.