Knihobot

Herfried Münkler

    15. srpen 1951

    Herfried Münkler je německý politolog, který se zabývá teorií politiky. Jeho práce se soustředí na historii politického myšlení, budování státu a teorii války. Münkler je známý svým analytickým přístupem k současným globálním událostem a často přispívá do německy psaných médií. Jeho eseje a knihy zkoumají základní principy politické moci a její historické projevy.

    Herfried Münkler
    Siegfrieden
    Odysseus und Kassandra
    Humanitäre Intervention
    Lust an der Erkenntnis: politisches Denken im 20. Jahrhundert
    Der Große Krieg
    Němci a jejich mýty
    • Němci a jejich mýty

      • 552 stránek
      • 20 hodin čtení
      4,1(38)Ohodnotit

      Významný německý politolog a historik Herfried Münkler ve své prestižní knize podává celistvý obraz německých dějin od nejstarších časů po současnost. Na rozdíl od standardních historiografických publikací se nesoustředí pouze na faktografii, ale ukazuje, co jednotlivé události znamenaly pro vývoj německé identity. Analyzuje ústřední mýty a mytické struktury, které tuto identitu formovaly, a umožňuje čtenáři porozumět „duchu“ německých dějin. Postupně seznamuje s klíčovými příběhy, postavami a místy, jako jsou Píseň o Nibelunzích, mýtus o Arminiovi, císař Barbarossa, Martin Luther či Goethův Faust. Zmiňuje také genezi snění o Velkoněmecké říši, prušáctví a významná místa jako Výmar, Norimberk či Rýn. Autor se neomezuje pouze na minulost; v kapitole o vývoji po druhé světové válce ukazuje, že ani tato éra nebyla bez mýtů, které se však vztahují k individuálnímu blahobytu a konzumu. Hospodářský zázrak, německá marka a Mercedes představují mýty v jinak zdánlivě mýtuprosté zemi. Münklerova kniha, za kterou získal ocenění, nabízí široké spektrum témat v „dějepise německé sebeprezentace“.

      Němci a jejich mýty
    • Der Große Krieg

      Die Welt 1914 bis 1918

      • 923 stránek
      • 33 hodin čtení
      4,5(13)Ohodnotit

      Vor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg – der Krieg, der alles veränderte. Herfried Münklers großes Zeitpanorama des epochalen Konflikts. Er fegte die alte Welt hinweg und haftet seit vier Generationen im kollektiven Gedächtnis: der Große Krieg. Als Ausbruch aus einem scheinbar stillstehenden Zeitalter der Sicherheit wurde sein Beginn am 1. August 1914 von vielen noch euphorisch begrüßt. An seinem Ende, im November 1918, waren zu bilanzieren: 17 Millionen Tote, eine in Trümmer gestürzte Weltordnung und ungestillte Revanchegelüste. Der Erste Weltkrieg veränderte alles. Nicht nur betraten die USA und die Sowjetunion die Weltbühne, auch die Ära der Ideologien und Diktaturen begann, die zu Hitler und schließlich zum Zweiten Weltkrieg mit all seinen Verwerfungen führte. Herfried Münkler schildert in seiner großen Gesamtdarstellung diese «Urkatastrophe» des 20. Jahrhunderts, zeigt, wie der Erste Weltkrieg das Ende der Imperien besiegelte, wie er Revolutionen auslöste, aber auch den Aufstieg des Sozialstaats und der Nationalismen förderte. Ein Zeitpanorama von besonderem Rang, das nicht nur die politischen und menschlichen Erschütterungen vor Augen führt, sondern auch zahlreiche Neubewertungen dieses epochalen Ereignisses vornimmt. Wenn wir den Ersten Weltkrieg nicht verstehen, wird uns das ganze 20. Jahrhundert ein Rätsel bleiben.

      Der Große Krieg
    • Humanitäre Intervention

      • 313 stránek
      • 11 hodin čtení
      5,0(1)Ohodnotit

      Haben Staaten oder regionale Bündnisse das Recht, den Schutz der notleidenden oder verfolgten Zivilbevölkerung eines anderen Landes notfalls mit militärischer Gewalt zu erzwingen? Sind sie dazu sogar verpflichtet? Der Kosovo-Einsatz der NATO im Frühjahr 1999 hat eine kontroverse Debatte um die Legalität und Legitimität humanitärer Interventionen ausgelöst, die angesichts der weltweit wachsenden Zahl von Krisenherden weiter an Intensität gewinnt. Die Autoren dieses Bandes nehmen die Komplexität der Problematik aus den Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen in den Blick. Sie bieten völkerrechtliche und politische Analysen, erörtern moralische und strategische Fragen, diskutieren sowohl militärische als auch zivile Alternativen und skizzieren zukünftige Herausforderungen und Tendenzen.

      Humanitäre Intervention
    • In den Geschichten, die in den Mythen erzählt werden, haben sich die »kollektiven Phantasien« (Claude Levi-Strauss) der Völker verdichtet. Sie sind sozusagen die Arsenale gemeinschaftlicher Erfahrungen, Symbole, Sehnsüchte, Ängste und Träume. Gleichgültig, ob sie vorwiegend von Personen oder von Situationen handeln, ob sie die Sprache des Konflikts oder die der Besänftigung, ja der Verklärung sprechen, sie sind »Zeichen«, in denen sich die Weltauffassung einer Kultur, einer Gruppe, einer Epoche verkörpert hat. Herfried Münkler versucht in dem vorliegenden Band eine poliusch-ikonographische Lektüre mythischer Figuren und Konfigurationen. In acht Studien erkundet er das Verständnis menschlichen Handelns und Zusammenlebens, das in bis heute geläufigen mythologischen Entwürfen verschlüsselt ist: die Geschichte in den Geschichten, die Politik im Mythos.

      Odysseus und Kassandra
    • Seit zwei Jahrhunderten schon sucht die deutsche Nation ihren Gründungsmythos: Was für die französische Revolution der Sturm auf die Bastille war, das sollte im Deutschen Reich das Nibelungenlied vorstellen. Die Einheit des Reiches, Ruhm und Größe der Nation – dies konnte im 20. Jahrhundert für die vaterländische Jugend Deutschlands nur Ergebnis eines Siegfriedens sein. In zwei Weltkriegen wurde der Nibelungenmythos fortgeschrieben, bis zum totalen Krieg, bis zum letzten Gefecht. Nach dem Untergang des Dritten Reiches erlebte Europa den Kalten Krieg, dann den \"atomaren Frieden\". Deutschland ging entzwei. Sind die Deutschen aus Siegfrieds Schatten herausgetreten?

      Siegfrieden
    • Noch heute gilt «Dreißigjähriger Krieg» als Metapher für die Schrecken des Krieges schlechthin, dauerte es doch Jahrzehnte, bis die Verwüstungen überwunden waren, die der längste Krieg auf deutschem Boden angerichtet hatte. Dabei war, als am 23. Mai 1618 protestantische Adelige die Statthalter des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II. aus den Fenstern der Prager Burg stürzten, kaum abzusehen, was folgen sollte: ein Flächenbrand, der erste im vollen Sinne «europäische Krieg». Fesselnd erzählt Herfried Münkler vom Schwedenkönig Gustav Adolf und dem Feldherrn Wallenstein, von Kardinälen und Kurfürsten, von den Landsknechten und den durch Krieg und Krankheiten – ein Viertel der Bevölkerung fand den Tod – verheerten Landschaften Deutschlands. Auch die europäische Staatenordnung lag in Trümmern – und doch entstand auf diesen Trümmern eine wegweisende Friedensordnung, mit der eine neue Epoche ihren Ausgang nahm. Herfried Münkler führt den Krieg in all seinen Aspekten vor Augen, behält dabei aber auch unsere Gegenwart im Blick: Der Dreißigjährige Krieg kann uns, wie er zeigt, besser als alle späteren Konflikte die Kriege der Gegenwart verstehen lassen. Eine packende Gesamtdarstellung, die historische Erzählung und politische Analyse vereint.

      Der Dreißigjährige Krieg
    • Demokratie und Rechtsstaat sind bedroht: durch Autokraten wie Putin von außen, die fürchten, auch für sie könnte das Streben der Bevölkerung nach politischer Selbstbestimmung gefährlich werden; durch Autokraten im Inneren, die auf einer Welle populistischer Erregung ins Amt kommen und den Rechtsstaat aushöhlen; durch eine lethargische und politisch gleichgültige Bürgerschaft, die zwar seit längerem in einer Demokratie angelangt ist, sich nun aber an dieser langweilt und nicht mehr engagiert. Die Welle der Demokratisierung, die 1989 losgebrochen ist, ist verebbt. Inzwischen gibt es weltweit wieder mehr autokratische Regime als Demokratien. Wohin steuern wir, und können wir die Zukunft der Demokratie lenken? Erhellend wie präzise analysiert Herfried Münkler die Bedrohungen der Demokratie, um daraus Reformvorschläge und Lösungsstrategien für ihre Zukunft zu entwickeln.

      Die Zukunft der Demokratie
    • Staatserzählungen

      Die Deutschen und ihre politische Ordnung

      3,5(2)Ohodnotit

      Wer über Politik spricht, muss über den Staat sprechen. Der Staat durchdringt alle Lebensbereiche, prägt unsere politische Ordnung – und will immer wieder aufs Neue hinterfragt werden: Was ist der Staat eigentlich? Und was bedeutet es heute, Staatsbürger zu sein? Diesen und anderen Fragen widmen sich in diesem Band einige der renommiertesten Vertreter ihres Faches aus unterschiedlichsten Perspektiven. So zeigt der Kunsthistoriker Horst Bredekamp , wie sich die Bilder des Staates – wortwörtlich verstanden – in der Bundesrepublik gewandelt haben. Das komplizierte Verhältnis von Beratern und Machthabern bis zu den Einflüsterern der Kanzlerin schildert Jürgen Kaube , während der Völkerrechtler Georg Nolte ganz aktuell nach dem Recht des Staates im Krieg fragt: Was darf er tun, um Gewalt und Terror zu bekämpfen? Neben weiteren Beiträgen erklärt Herfried Münkler , warum wir eine neue Erzählung Europas brauchen, und all dies ergänzt Wolfgang Schäuble durch den Blick aus der politischen Praxis auf das Verhältnis von Staat und Religion in der pluralistischen Gesellschaft. In Zeiten von Extremismus, Globalisierung und weltpolitischen Verwerfungen ist diese Bestandsaufnahme nötiger denn je. Ein Buch, das nicht zuletzt zeigt, wie die Demokratie zukunftsfähig gemacht werden kann.

      Staatserzählungen