Knihobot

Alina Ehlers

    Die strafbewehrte Missbilligung der Tötung auf Verlangen im Sinne des § 216 StGB
    • Die strafbewehrte Missbilligung der Tötung auf Verlangen im Sinne des § 216 StGB

      Zur Zukunft einer Strafvorschrift nach dem Urteil des BVerfG zur Verfassungswidrigkeit des § 217 StGB

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      Die Diskussion über die Tötung auf Verlangen und deren Strafbarkeit ist seit Jahren umstritten, besonders nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit des § 217 StGB a.F. Diese Arbeit untersucht die Legitimation des § 216 StGB aus einer normentheoretischen Perspektive. Insbesondere nach der Erklärung der Verfassungswidrigkeit von § 217 StGB im Jahr 2020 steht das strafbewehrte Verbot der Tötung auf Verlangen erneut in der Kritik. Es wird die Frage aufgeworfen, ob § 216 StGB ebenfalls verfassungswidrig ist. Die Arbeit präsentiert einen normentheoretischen Ansatz, der einen Ausgleich zwischen den betroffenen Schutzgütern, insbesondere dem Leben und dem Selbstbestimmungsrecht der sterbewilligen Person, anstrebt. Eine Abwägung der relevanten Güter und Interessen ermöglicht auch in Sonderfällen einen angemessenen Ausgleich. Das Inhaltsverzeichnis umfasst die Einführung in die Problematik, die historische Entwicklung und aktuelle Einschätzung des Verbots, die Grundlagen der Legitimationsbedürftigkeit von Rechtseingriffen, die Funktionen von Einwilligung und Einverständnis sowie Überlegungen zu einer Reform des § 216 StGB. Die Bedeutung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts und Reformbestrebungen in der Literatur werden ebenfalls behandelt, zusammen mit einem eigenen Reformkonzept und den wesentlichen Ergebnissen der Arbeit.

      Die strafbewehrte Missbilligung der Tötung auf Verlangen im Sinne des § 216 StGB