Der Verehrungswürdige spricht: "Frieden sei aller Erscheinung!" Der Schüler fragt nach dem Ursprung des Übels in der Welt, das Leid und die Qualen der Geschöpfe plagen ihn. Er hat im Abendlande nach Wissen gesucht, doch keine klare Antwort gefunden. Der Verehrungswürdige fordert ihn auf, die Frage zu durchdringen, und erkennt, dass menschliche Vernunft oft unzureichend ist. Der Schüler gesteht, dass alle menschlichen Erklärungen unzureichend sind und der Widersinn der Welt unüberwindlich erscheint. Der Verehrungswürdige entgegnet, dass es nur eine Sache gibt, die unerkennbar ist, und erklärt, dass Übel nicht aus der Gottheit stammen kann, da dies die Gottheit selbst in Frage stellen würde. Der Schüler ist verwirrt: Wenn das Böse von Gott kommt, wäre Gott böse; wenn nicht, würde das bedeuten, dass es zwei Gottheiten gibt, die miteinander kämpfen. Der Widersinn bleibt unlöslich, und der Schüler fragt erneut nach dem Ursprung des Übels. Der Dialog zwischen dem Schüler und dem Verehrungswürdigen beleuchtet die tiefen philosophischen Fragen über das Wesen des Bösen, die Gottheit und die menschliche Erkenntnis. Der Schüler sucht verzweifelt nach Antworten, während der Verehrungswürdige ihn anregt, weiter zu forschen und zu reflektieren.
Omar Al Raschid Bey Knihy


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