Knihobot

Judith Blum

    Demokratie bei Carl Schmitt - Darstellung seiner Demokratiekonzeption und Diskussion möglicher Parallelen zu Hans Herbert von Arnim
    • Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Veranstaltung: Demokratietheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Der moderne Leser findet in Carl Schmitts Schriften Passagen, die Befremdung auslösen. Schmitt konstatiert in "Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus", dass Bolschewismus und Faschismus zwar antiliberal, jedoch nicht notwendigerweise antidemokratisch sind. Er postuliert einen radikalen Gegensatz zwischen Liberalismus und Demokratie: Während Liberalismus Individualismus und Pluralismus verkörpert, sieht er Demokratie als Herrschaft eines homogenen Volkskollektivs. Diese Sichtweise steht im Widerspruch zu pluralistischen Demokratiekonzeptionen wie der von Ernst Fraenkel, die gesellschaftliche Pluralität als Kennzeichen der Demokratie betrachtet. Schmitts Trennung von Liberalismus und Demokratie irritiert, da westliche Demokratien seit fast einem Jahrhundert als liberale Demokratien gelten. Dennoch sind Liberalismus und Demokratie unterschiedliche Phänomene, wie Zakaria mit liberalen Autokratien und illiberalen Demokratien verdeutlicht. Der Trend zur illiberalen Demokratie zeigt, dass Demokratie und konstitutioneller Liberalismus nicht immer Hand in Hand gehen. Das Demokratiemessverfahren von Freedom House berücksichtigt diese Trennung. Die Arbeit analysiert Schmitts Demokratiebegriff und fragt abschließ

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