Knihobot

Hannah F. Gaiser

    Nanoskalige Leuchtstoffe mittels mikrowellen-unterstützter Synthese in Ionischen Flüssigkeiten
    • Leuchtstoffe sind seit dem zehnten Jahrhundert für dekorative Zwecke bekannt. Der Zugang zu nanoskaligen Leuchtstoffen erweitert das Anwendungsspektrum erheblich. Partikel kleiner als die Wellenlängen des sichtbaren Lichts ermöglichen transparente Schichten mit besonderen Eigenschaften, die in dünne Polymerfilme eingebettet werden können. Diese Filme dienen als Beschichtungen für Glas oder Papier und können auch als Biomarker für die optische Bildgebung verwendet werden, wobei die Transparenz erhalten bleibt. Die Kristallisation der Partikel erfordert jedoch hohe Temperaturen von bis zu 1200 °C. Nanopartikel, die bei niedrigen Temperaturen (< 300 °C) synthetisiert werden, sind oft monodispers und einheitlich geformt, jedoch amorph. Hohe Temperaturen führen zu Agglomeration und unkontrolliertem Partikelwachstum, was die Anwendungsmöglichkeiten einschränkt. Ziel dieser Arbeit war es, eine Strategie zu entwickeln, die die Synthese kristalliner, dispergierbarer und nanopartikulärer Leuchtstoffe mit hohen Gitterenergien trotz dieser Herausforderungen ermöglicht. Dazu wurde eine Kombination aus ionischen Flüssigkeiten und Mikrowellenstrahlung eingesetzt, um die gewünschten Eigenschaften der Leuchtstoffe zu erreichen.

      Nanoskalige Leuchtstoffe mittels mikrowellen-unterstützter Synthese in Ionischen Flüssigkeiten