In "Frauen, die lesen, sind gefährlich" untersucht Stefan Bollmann die Lesegeschichte von Frauen und deren Einfluss auf Wissen und Selbstbewusstsein. Das Buch, neu im gebundenen Liebhaberinnenformat, präsentiert lesende Frauen in Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart, mit Fokus auf dem 19. und 20. Jahrhundert.
Stefan Bollmann Pořadí knih (chronologicky)







In »Sagt nie, das ist normal« präsentiert Bestsellerautor Stefan Bollmann 30 inspirierende Frauen, die mutig bestehende Normen herausforderten und die Gesellschaft, Politik und Wissenschaft prägten. Ihre Geschichten zeugen von der Kraft des Denkens und Handelns von Frauen für zukünftige Generationen.
Die Welt von Goethe
Ein 1000-Teile-Puzzle
München 1900 wird zum Laboratorium der Moderne, als eine Gruppe mutiger Künstler und Denker wie Franziska zu Reventlow, Frank Wedekind, Hedwig Pringsheim, Thomas Mann, Lou Andreas Salomé, Rainer Maria Rilke, Marianne von Werefkin und Wassily Kandinsky in die damals modernste deutsche Stadt aufbricht, um ein freieres, emanzipiertes Leben zu führen. Ihre inspirierenden Schicksale verdeutlichen, dass in dieser Zeit viele Entwicklungen ihren Anfang nahmen, die bis heute nachwirken. Zwischen 1886 und 1914 erlebt München einen kulturellen Aufbruch, der Psychotherapie, Jugendstil, Secession, Satirezeitschriften, Frauenemanzipation und fluide Geschlechter umfasst. Hier wird Jugend als Lebensgefühl erkannt, und ein Hypnosearzt entwickelt die Verhaltenstherapie. Um die Kunst vor Bevormundung zu schützen, entsteht die erste Secession, gefolgt vom Blauen Reiter und der abstrakten Kunst. Neue Zeitschriften und Kabaretts machen München zur Satirehauptstadt des Reiches. Franziska zu Reventlow zeigt, dass freie Liebe nicht länger Männersache ist, während der moderne Tanz die traditionellen Geschlechterrollen und Identitäten auflöst. Dieses Panorama des Aufbruchs und der Veränderung wird von talentierten Frauen und Männern geprägt, die diese Transformation herbeigesehnt und erkämpft haben.
Stefan Bollmann präsentiert in dieser Biographie ein überraschend neues Bild von Johann Wolfgang von Goethe als Naturforscher und Naturschriftsteller. Diese einfühlsame und kunstvoll erzählte Darstellung beleuchtet Goethes lebenslange Erfahrung mit der Natur und deren Relevanz für unsere Zeit. Goethe (1749-1832) war nicht nur ein bedeutender Dichter, sondern auch ein intensiver Naturbeobachter, dessen literarisches Werk von einer tiefen Auseinandersetzung mit der Natur geprägt ist. Bollmann erschließt Goethes lange Zeit vernachlässigtes Naturverständnis und führt uns durch seine Landschaften, Texte und Gedanken, von Italien über die Schweiz bis zu seinen Forschungen in Thüringen und im Harz. Dabei nehmen wir an seinen geologischen, anatomischen, botanischen und optischen Untersuchungen teil und erleben seine Freundschaft mit Alexander von Humboldt. Diese Reise ermöglicht es uns, unsere eigene Sehnsucht nach der Natur neu zu verstehen. Goethes Erkenntnisse können uns lehren, unsere Beziehung zur Natur neu zu definieren. Die Biographie ist nicht nur eine umfassende Geschichte der Naturwahrnehmung, sondern auch ein aktuelles Werk, das zeigt, wie Goethes sinnlich anschauliche Erfahrung der Natur auch heute noch unsere Humanität und Lebendigkeit fördern kann.
Von Aussteigern, Veganern und Lebenskünstlern Das 20. Jahrhundert ist noch kein Jahr alt, da macht sich eine Gruppe junger Aussteiger nach Ascona an den Lago Maggiore auf und gründet eine Kommune auf dem Monte Verità – dem Berg der Wahrheit. Sie träumen den Traum vom wahren Leben, ernähren sich vegan, tanzen, propagieren die freie Liebe und verehren das Licht des Südens. Schon bald verbreitet sich ihr Ruf in der ganzen Welt und immer mehr Literaten, Künstler, arme und reiche Bohemiens folgen ihnen ins Tessin: Erich Mühsam, Hermann Hesse, Käthe Kruse, Marianne von Werefkin und viele andere.Das mitreißende Panorama der ersten modernen Gegenkultur – faszinierend und unterhaltsam. Ausstattung: mit Abb.
„Ergründe, ergrabe, ergreife das Glück“ - Goethe für fast alle Lebenslagen Seit Loriot wissen wir, dass ein Leben ohne Mops sinnlos ist. Aber ohne Goethe? Das kommt ganz auf unser Bild von Goethe an, so der Tenor dieser so charmanten wie leichtfüßigen Besichtigung von Goethes Leben. Stefan Bollmann zeigt uns Deutschlands größten Dichter, wie wir ihn noch nicht kannten: mehr Zeitgenosse als Klassiker, nicht Meister, sondern Befreier. Sein Buch ist eine spielerische und äußerst lebenspraktische Initiation in die Gedankenwelt Goethes und viele seiner Werke – und eine Ermutigung dazu, dem Pfad der eigenen Kreativität zu folgen.
Věděli jste, že Marilyn Monroe byla náruživou čtenářkou a jednou z jejích nejoblíbenějších knih byl Odysseus od Jamese Joyce? Že nedostudovaný Friedrich Gottlieb Klopstock v roce 1750 recitoval své ódy davu mladých žen, vybíral za to polibky, a vynalezl tak předčítání poezie? Že Jane Austenová brala vážně jen ty ženy, které měly rády romány? Nebo že první autorkou bestsellerů na světě se před sto padesáti lety stala propuštěná předčítačka Eugenie Marlittová? Tyto a ještě mnohé další příhody ožívají v zábavně napsaném panoramatu, které nás provede od časů Klopstocka až do současnosti a popíše i současný fenomén fanfiction nebo Padesáti odstínů šedi. Čtení může proměnit žití i milování. Je to kniha pro ženy, které vášnivě rády čtou, a díky níž muži pochopí, jak to jejich ženy myslí, když prohlásí: „Teď ne, teď si čtu!“
Vordenkerinnen und Rebellinen, Frauenrechtlerinnen und Forscherinnen, Philosophinnen und Publizistinnen – Frauen, die sich das Denken nie verbieten ließen, Systeme kritisierten, in männliche Wissensdomänen vordrangen und bestehende Denkmodelle hinterfragten. Vieles hat sich durch ihren Mut und Einsatz verändert, und doch sind Frauen, die ihre Meinung frei äußern, auch heute noch ebenso gefährlich wie gefährdet – und dabei grandios unterschätzt. Stefan Bollmann stellt in diesem Buch zahlreiche inspirierende Frauenbiografien vor – weibliche Lebensentwürfe, die von dem Wunsch geprägt waren, die Welt zu verändern und die Widerstände, auf die sie dabei stoßen, zu überwinden.
Es ist noch nicht so lange her, da schrieb man sich in Briefen die Sorgen von der Seele, erzählte von Liebe und Leid, hoffte, die erzieherischen Empfehlungen würden Gehör finden, berichtete von weiten Reisen und vielem mehr. Und auf der anderen Seite wurden diese Briefe mit verzehrender Sehnsucht, heimlicher und offener Freude, aber auch großer Furcht und Angriffslust erwartet. Vor allem Frauen erfassten ›schreibselige Rappel‹, wie Caroline Schlegel die Leidenschaft des Briefeschreibens nannte. Stefan Bollmann stellt Briefeschreiberinnen aus fünf Jahrhunderten vor, darunter Katharina die Große, Cosima Wagner, Emily Dickinson, Lilli Jahn, Hilde Spiel und viele andere.



