Soziale Repräsentationen zum Judentum und Sichtweisen zu Jüd:innen zwischen Antisemitismus und Identitätsfindung
Transdisziplinäre Reflexionen und Untersuchungen zu theologisch-didaktischen Diskursen, islamischem Religionsunterricht und Narrativen muslimischer Schüler:innen im Unterricht
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Diese Dissertationsschrift bietet eine umfassende transdisziplinäre Untersuchung der Wahrnehmungen muslimischer Jugendlicher zum Judentum und zu Jüd:innen. Sie thematisiert die Bedeutung des Islamischen Religionsunterrichts sowie den Identitätsfindungsprozess dieser Jugendlichen und behandelt die jüdisch-muslimischen Beziehungen. Der Hauptteil umfasst eine umfangreiche empirische Erhebung, deren Ergebnisse detailliert ausgewertet und diskutiert werden. Die Arbeit schließt mit Thesen und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in diesem sensiblen Themenbereich. Das Inhaltsverzeichnis gliedert sich in mehrere Kapitel, darunter eine Einführung in den Entstehungskontext, zentrale Fragestellungen und theoretische Ausgangspunkte. Es wird der aktuelle Forschungsstand zu Antisemitismus und jüdisch-muslimischen Beziehungen beleuchtet. Zudem werden der rechtliche Rahmen und die praktische Umsetzung des Islamischen Religionsunterrichts sowie die Lebenswelten muslimischer Jugendlicher in Deutschland dargestellt. Die Methodik der empirischen Forschung wird erläutert, gefolgt von den Ergebnissen, die durch Unterrichtsbeobachtungen und narrative Interviews gewonnen wurden. Abschließend werden Thesen formuliert, die auf die Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration des Judentums in den Bildungsprozess muslimischer Jugendlicher hinweisen. Ein Ausblick rundet die Arbeit ab und bietet Perspektiven für zukünftige Forschungen.
