Knihobot

Juliane Hummitzsch

    Hyperaktivität und Erregungsüberschüsse
    • Hyperaktivität und Erregungsüberschüsse

      Zum Nutzen der Triebtheorie für ein psychoanalytisches Verständnis von ADHS

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      Warum gelingt es Kindern mit ADHS nicht, ihre Erregung produktiv zu nutzen? Juliane Hummitzsch untersucht diese Frage und plädiert für eine triebtheoretische Lesart von ADHS. Durch die Analyse von Sigmund Freud, Wilfred Bion und André Green trägt sie zu einem differenzierten Verständnis motorisch unruhiger Kinder bei. Die Autorin hebt die Bedeutung von Sexualität, Symbolisierung und unbewussten Sinnzusammenhängen psychischer Symptome hervor, auch in Bezug auf unrepräsentierte Zustände. Die Erregung dieser Kinder wird als leibliche Verankerung der Affekte betrachtet. Hummitzsch bietet einen umfassenden Überblick über die psychoanalytische ADHS-Debatte im deutschsprachigen Raum und regt zur Auseinandersetzung mit den Besonderheiten der Psychoanalyse als Lehre vom Unbewussten im Vergleich zu anderen Wissenschaften an. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Die psychoanalytische Debatte über ADHS, die Beziehung zwischen neurotischen Symptomen, Trieben und Sexualität sowie psychotische Mechanismen und deren Auswirkungen auf Bindung. Es wird die Entwicklung des Verständnisses von ADHS im Kontext von Konflikten und Defiziten beleuchtet, sowie die Rolle von Freuds Theorien zur Sexualität und dem Ödipuskomplex. Zudem werden die psychischen Herausforderungen und die Bedeutung von destruktiven Regungen und Affekten in der Entwicklung thematisiert. Abschließend wird die Triebtheorie für ein psychoanalytisches Verständnis von ADHS herang

      Hyperaktivität und Erregungsüberschüsse