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Carmen Hasenbein

    Sizilien im Film
    • Sizilien im Film

      Die Darstellung von Sizilien in den Filmen von Luchino Visconti, Francesco Rosi und Pietro Germi

      • 140 stránek
      • 5 hodin čtení

      Inhaltsangabe: Einleitung: Der Bildungstourist Goethe reiste 1787 mit der Postkutsche nach Italien und erkannte: „Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele.“ Zwei Jahrzehnte später erkundete Johann Gottfried Seume von Leipzig aus Sizilien und stellte dessen kulinarische Eigenheiten fest. Sizilien, oft ein vergessenes Anhängsel Italiens, weckt bestimmte Vorstellungen, geprägt durch zahlreiche Filme. Von Klassikern wie Stromboli über Giuseppe Tornatores Nuovo Cinema Paradiso bis zur Serie Allein gegen die Mafia wird die Insel oft mit Klischees assoziiert: rauchende Schrotflinten, Mafia, wüstenähnliche Landschaften und archaische Ehrbegriffe. Diese Arbeit untersucht die filmische Darstellung Siziliens, beschränkt auf die Regisseure Luchino Visconti, Francesco Rosi und Pietro Germi. Die sechs ausgewählten Filme, entstanden zwischen 1948 und 1976, ermöglichen eine Analyse möglicher Entwicklungen in der Darstellung. Die ausgewählten Werke sind: La terra trema (1948), Il Gattopardo (1962), In nome della legge (1948), Divorzio all’italiana (1961), Salvatore Giuliano (1961) und Cadaveri eccellenti (1976). Die Originaltitel werden im weiteren Verlauf verwendet. La terra trema gilt als einer der ersten international beachteten Filme über Sizilien.

      Sizilien im Film