Die Repräsentation von Heterogenität in Grundschulbüchern des (Heimat- und) Sachunterrichts
Bayern und Bremen im Ländervergleich. Eine qualitative Evaluation zur Vielfalt im Schulbuch
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Die vorliegende Arbeit untersucht die Vielfalt in Grundschulbüchern des (Heimat- und) Sachunterrichts in Bayern und Bremen, mit einem besonderen Fokus auf Gender/Sexualität und Migration/Ethnizität sowie deren Wechselwirkungen. Schulbücher sind zentrale Lehrmittel, die alle Schüler erreichen und deren Inhalte oft als absolut angesehen werden. Angesichts der vielfältigen Realität in der deutschen Gesellschaft steht das Bildungssystem vor neuen Herausforderungen. Besonders Grundschulen, die Kinder aller sozialen Schichten aufnehmen, sind von dieser Heterogenität betroffen. Es ist entscheidend, dass sich alle Kinder in den Schulbuchtexten wiederfinden können, weshalb eine kritische Auseinandersetzung mit Schulbuchwissen notwendig ist. Die Autorin identifiziert sowohl Fortschritte als auch Defizite in der Repräsentation von Vielfalt und entwickelt Kriterien für ein heterogenitätssensibles Schulbuch. Die Analyse umfasst die Rahmenbedingungen der Lehrpläne in Bayern und Bremen, die Funktionen und die Relevanz von Schulbüchern im digitalen Zeitalter sowie die spezifischen Dimensionen von Heterogenität. Zudem wird der aktuelle Forschungsstand zu diesen Themen beleuchtet. Die Ergebnisse der Textanalyse werden diskutiert und in Bezug auf die Lehrpläne beider Bundesländer interpretiert, um eine umfassende Bewertung der Schulbuchinhalte vorzunehmen.
