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Nicolas Ströhla

    Wandel der Militaria des römischen Legionärs von der Königszeit bis zur Spätantike
    • Wandel der Militaria des römischen Legionärs von der Königszeit bis zur Spätantike

      Anhand von Funden aus Vindonissa und Augusta Raurica und weiteren

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      In meiner Proseminararbeit aus dem Jahr 2020 analysiere ich den Wandel der römischen Legionärswaffen, fokussiert auf Angriffs- und Schutzbewaffnung ohne Marschgepäck. Ich untersuche, wie dieser Wandel anhand von Funden aus Vindonissa und Augusta Raurica sowie Bild- und Schriftquellen nachvollzogen werden kann. Zudem beleuchte ich die Faktoren, die zu diesen Veränderungen führten, und die kulturellen Einflüsse anderer Völker auf die römischen Militaria. Ein zentrales Ziel ist es, dem Klischee vom Legionär in Lederrüstung entgegenzuwirken und den Hollywood-Mythos der Uniformität zu widerlegen, da sich die Legionärsausrüstung von der Königszeit bis zur Spätantike kontinuierlich wandelte. Die Arbeit konzentriert sich auf die Militaria des kampfbereiten Legionärs (miles expeditus), einschließlich Schutz- und Angriffswaffen sowie Militärgürtel und Wehrgehänge. Themen wie Pferdegeschirr, Marschgepäck, Zelte und Textilbekleidung werden nicht behandelt. Auch Auxiliar- und Offiziersmilitaria bleiben außen vor. Das Adjektiv „römisch“ kann irreführend sein, da viele Militaria von anderen Völkern übernommen wurden, während der Segmentpanzer als einzige echte römische Innovation gilt. Ein Quick Guide im Anhang bietet einen Überblick über die Entwicklungsperioden der Legionärswaffen und ist für Studierende, militärgeschichtlich Interessierte und Re-Enactors der experimentellen Archäologie von großem Nutzen.

      Wandel der Militaria des römischen Legionärs von der Königszeit bis zur Spätantike