Knihobot

Thomas Scheibe

    Die Zirkulation der Avvenimenti tragici et esemplari di delitti puniti in Roma als Beispiel für die Vernetzung handschriftlicher Texte
    • Die Arbeit untersucht die italienische Handschrift Mscr.Dresd.F.186 der SLUB Dresden hinsichtlich ihrer sprachlichen Merkmale und ihrer Einbettung in das umgebende Textnetzwerk. Dabei werden neue Erkenntnisse zu den Autoren der einzelnen Texte präsentiert und eine Edition des Codex durch textkritische Analysen vorgelegt. Ab dem Cinquecento verbreiteten sich in Rom Erzählungen über Häretiker, korrupte Kleriker sowie Geschichten über Blut und Rache in Adelskreisen, die in verschiedenen Miszellanhandschriften in Italien und später Europa zirkulierten. Mscr.Dresd.F.186 repräsentiert die italianità sommersa Dresdens in der Sammlung der Sächsischen Landesbibliothek. Der Autor analysiert dieses einzigartige Manuskript sowohl diachronisch als auch diatopisch, um seine sprachlichen Charakteristika herauszuarbeiten und die Verortung des Codex im gesamten Textnetzwerk zu klären. Die Studie enthält eine detaillierte linguistische Beschreibung, die Aspekte wie Graphematik, Phonetik, Morphologie sowie Lexik und Stilistik umfasst. Zudem werden textkritische Untersuchungen durchgeführt, um die Abhängigkeiten zwischen den Textzeugen zu ermitteln und weitere Autoren zu identifizieren. Ein Anhang bietet zusätzliche Informationen und eine Übersicht über die Textzeugen von Mscr.Dresd.F.186.

      Die Zirkulation der Avvenimenti tragici et esemplari di delitti puniti in Roma als Beispiel für die Vernetzung handschriftlicher Texte