Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhalten Marie-Antoinettes und deren Einfluss auf die öffentliche Meinung, mit einem besonderen Fokus auf die Halsbandaffäre, die als eine der skandalträchtigsten Intrigen in der Geschichte Frankreichs gilt. Es wird analysiert, welche Folgen diese Affäre für Marie-Antoinette hatte und wie sie ihr Verhalten veränderte. Zunächst wird ihr Leben und ihr Einfluss auf die Öffentlichkeit während ihrer ersten Jahre am Versailler Hof betrachtet, einschließlich ihrer Rolle als Spielball zwischen österreichischen und französischen Interessen sowie die Auswirkungen ihrer Vergnügungssucht. Im weiteren Verlauf wird erläutert, wie die Halsbandaffäre die öffentlichen Vorstellungen über die Königin verstärkte und welche Konsequenzen ihr gleichgültiges Verhalten nach sich zog. Zudem werden die Fehler Ludwigs XVI. thematisiert und deren Einfluss auf die Diffamierung seiner Frau untersucht. Um die Verhaltensänderung von Marie-Antoinette zu beleuchten, wird ihr Verhalten vor und nach der Affäre analysiert. Abschließend wird die Rolle der öffentlichen Meinung, insbesondere die Verleumdungen durch Pamphlete, betrachtet. Die Arbeit stützt sich auf Werke von Stefan Zweig, Antal Szerb und eine Doppelbiographie von Cronin sowie die Biographie von Annie Duprat. Zeitgenössische Quellen wie die Correspondence de Marie-Antoinette und der geheime Briefwechsel mit Maria-Theresia werden ebenfalls herangezogen.
Carina Bornhäusser Knihy
