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Christoph Johannes Smets

    Verfassungskontinuität
    • Verfassungskontinuität

      Kontinuitäts- und Diskontinuitätsaussagen der deutschen Verfassungen vom Alten Reich bis 1849.

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      Der Autor untersucht die Verfassungsaussagen der deutschen Verfassungen zwischen dem Alten Reich und der demokratischen Revolution von 1849. Dabei werden diese Aussagen in Kategorien eingeteilt, die den Bezug zur vorherigen Verfassung von explizit bis stark implizit differenzieren. Es zeigt sich, dass explizite Diskontinuitätsaussagen selten sind, während Kontinuität vor allem implizit auf einer „topologischen“ Ebene vermittelt wird, um die Legitimierung in die Gegenwart zu gewährleisten. Die Arbeit beleuchtet die (Dis-)Kontinuität der deutschen Verfassungen und analysiert, inwiefern die Bestimmungen der Verfassungen Aussagen über die staatliche Kontinuität im Vergleich zum Vorhergehenden treffen. Die Herangehensweise ermöglicht eine tiefere Einsicht in die Verfassungstechnik und die staatliche Kontinuität. Es wird festgestellt, dass (explizite) Diskontinuitätsaussagen zwar selten, aber eindringlich sind, während Begriffe und Institutionen, die auf Jahrhunderte zurückblicken, über mehrere Verfassungswechsel hinweg erhalten bleiben. Die Frage, ob diese Beharrung im Wandel identitätsbewahrend ist, bleibt einer systematisierten Wertung vorbehalten. Die Arbeit gliedert sich in verschiedene Abschnitte, die von der Einführung in die Kontinuität über die Verfassungsentstehung bis hin zu grundlegenden Begriffen und Ideen reichen.

      Verfassungskontinuität