Einflüsse auf die Betriebsfestigkeit von Schmiedebauteilen.
Methoden zur Bewertung der Festigkeit von zyklisch beanspruchten Bauteilen.
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Die Betriebsfestigkeit von Schmiedebauteilen wird durch die spezifischen Einflüsse des Umformverfahrens bestimmt. Um das Festigkeitspotential von Schmiedewerkstoffen in Leichtbaukonstruktionen optimal zu nutzen, sind spezifizierte Bemessungskonzepte notwendig. Einsteigern und Anwendern wird ein Überblick über die Einflussfaktoren und Methoden zur Berücksichtigung des bauteilgebundenen Werkstoffverhaltens bei der Bauteilauslegung gegeben. Angesichts der steigenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit technischer Produkte bieten moderne Schmiedeverfahren und neue Werkstoffentwicklungen großes Potenzial für das Leichtbaudesign von Komponenten im Maschinenbau und der Fahrzeugtechnik. Die Entwicklung anwendungsspezifischer Schmiedewerkstoffe und Umformverfahren hat das zyklische Werkstoff- und Ermüdungsverhalten stark prozessabhängig gemacht. Um die Werkstoffeigenschaften zuverlässig auszuschöpfen, sind Kenntnisse über relevante Einflussgrößen auf die Bauteilermüdung erforderlich, sowie Methoden zu deren Berücksichtigung im Bemessungsablauf. Die Darstellung der allgemeinen Voraussetzungen und Methoden eines belastbaren Betriebsfestigkeitsnachweises wird ergänzt durch eine detaillierte Betrachtung schmiedespezifischer Einflussgrößen. Die vorgestellten Methoden repräsentieren den aktuellen Stand der Technik und basieren auf Erkenntnissen aus zahlreichen Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Massivumformung e.V
