Das Anerkenntnis im Privatversicherungsrecht
Eine Untersuchung von Regulierungserklärungen des Versicherers
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Die Arbeit untersucht die Regulierungserklärungen von Versicherern, insbesondere die spezifischen Anerkenntnisse in der Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung gemäß §§ 173, 187 VVG sowie deren Bedeutung in anderen Versicherungsarten. Es werden Lösungsansätze zur Rechtsnatur dieser Anerkenntnisse formuliert und Leitlinien zur Auslegung typischer Regulierungserklärungen entwickelt. In der Praxis führen regulierungsbezogene Erklärungen häufig zu Streitigkeiten, insbesondere wenn Versicherer nachträglich die Voraussetzungen ihrer Eintrittspflicht verneinen und Leistungen verweigern. Daher wird die rechtliche Einordnung dieser Erklärungen und deren Folgen für die Vertragsparteien analysiert. Der Fokus liegt auf den verschiedenen Formen des zivilrechtlichen Anerkenntnisses sowie den spezifischen Regelungen in der Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung. Durch eine kritische Auswertung der bisherigen Judikatur werden Ansätze zur Rechtsnatur der Anerkenntnisse und zur Auslegung von Regulierungserklärungen erarbeitet. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Kapitel, die Grundlagen des zivilrechtlichen Anerkenntnisses, einen Überblick über das Privatversicherungsrecht, die Abgrenzung der Erscheinungsformen des Anerkenntnisses, sowie die spezifischen Regelungen in der Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung behandeln. Abschließend wird die Notwendigkeit eines Leitfadens zur rechtlichen Einordnung von Anerkenntniserklärungen erörter
