Grundfragen des Patentrechts bei Hermann Isay (1873-1938)
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Die Dissertation untersucht zentrale Aspekte des Patentrechts bei Hermann Isay (1873 - 1938) und beleuchtet die zugrunde liegenden rechtsdogmatischen sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Probleme. Isay analysierte die Funktion von Patenten und deren Auslegung sowie den Schutzumfang, insbesondere durch die Zweiteilungslehre. Er stellte die Frage, wie Patente zur wirtschaftlichen Erholung beitragen könnten und sah Erfindungen als das geeignetste Wirtschaftsgut für den Export. Isay war überzeugt, dass Patente eine neue Rolle einnehmen sollten, um die Wirtschaft zu stärken und einen eigenständigen Mittelstand zu retten. Um diesen Schutz zu gewährleisten, entwickelte er die Zweiteilungslehre, die vom Reichsgericht übernommen wurde und über drei Jahrzehnte hinweg die maßgebliche Lehre darstellte. Darüber hinaus setzte sich Isay für die Aufwertung des Berufsstands der Patentanwälte ein. Die Dissertation gliedert sich in mehrere Abschnitte, darunter Isays Leben und Werk, die ökonomischen und juristischen Grundlagen des Patentrechts, die alte und neue Funktion des Patentrechts, Mittelstandsschutz, Patentansprüche, Patentauslegungsgrundsätze, die Zweiteilungslehre sowie das Patentanwaltsgesetz.
