Knihobot

Klaus-Peter Johne

    Die Römer an der Elbe
    Die Markomannen und ihre Nachbarn
    Berlin
    • Die Markomannen und ihre Nachbarn

      Germanen an der Peripherie des Römischen Reiches

      • 270 stránek
      • 10 hodin čtení

      Die Markomannen nehmen unter den germanischen Stämmen, die an der Grenze des Römischen Reiches siedelten, eine besondere Stellung ein. Ihre Existenz am nordöstlichen Rand des Imperiums wurde durch antike Schriftsteller genau beobachtet und dokumentiert. Daher sind die Markomannen als eigenständiges Ethnos vom 1. Jh. v. Chr. bis in das 5. Jh. n. Chr. kontinuierlich belegt. Ihr wechselhaftes Verhältnis zum Römischen Reich lässt sich gut nachvollziehen: von Feinden, über Verbündete und Abhängige bis hin zu Handelspartnern Roms. Auch ihr Verhältnis zu ihren wichtigsten Nachbarn, den Quaden, Hermunduren und Semnonen, lässt sich punktuell nachzeichnen.Klaus-Peter Johne stellt erstmals die Markomannen selbst in den Mittelpunkt einer einführenden Betrachtung und behandelt sie nicht nur als einen Aspekt römischer Außenpolitik.

      Die Markomannen und ihre Nachbarn
    • Die Römer an der Elbe

      • 347 stránek
      • 13 hodin čtení

      Vor 2000 Jahren hatten die Römer ihr Reich bis an den Rhein und die Donau ausgedehnt. Unter Kaiser Augustus entstand der Plan, die Grenze bis zur Elbe vorzuziehen und einen großen Teil Germaniens zu erobern. Der fast dreißigjährige Kampf um dieses Ziel war der Höhepunkt der römisch-germanischen Auseinandersetzung. Der Autor beschreibt, wie das Elbegebiet den Griechen und Römern allmählich bekannt wurde und welche Rolle der Fluss sowie das umliegende Territorium im politischen Bewusstsein der Expansionszeit und darüber hinaus als Mythos eines einmal erreichten Ziels spielten. Die antike Literatur über den Elberaum wird in den Kontext der Beziehungen zwischen Römern und Germanen vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. eingeordnet. Dabei werden die Barbarenproblematik, die Bedeutung von Flussgrenzen und die politischen Strukturen der Germanen behandelt. Der Autor legt besonderen Wert auf bedeutende archäologische Funde aus den Regionen um Osnabrück, Würzburg, Augsburg und das Thüringer Becken, die das Wissen über die Eroberungsphase der augusteischen Zeit und das 3. Jahrhundert im Elbgebiet wesentlich erweitern und teilweise korrigieren. Die Vorstellungen der antiken Schriftsteller über das Elbegebiet und dessen politische Bedeutung wurden bisher nicht systematisch untersucht, und das Buch schließt diese Lücke in der historischen Forschung.

      Die Römer an der Elbe